1400 Heckenpflanzen gesetzt: positive Bilanz des ersten nationalen Heckentages

Am Samstag fand der erste nationale Heckentag statt. An 12 Standorten zwischen dem Toggenburg und dem Jura setzten 135 Helferinnen und Helfer rund 1400 Heckenpflanzen.

Am Samstag wurden in der Schweiz rund 1400 Heckenpflanzen gesetzt. Wie Heckentag Schweiz am Sonntagmorgen mitteilt, haben rund 135 Helferinnen und Helfer an 12 Standorten Hecken gepflanzt. Zudem wurden bestehende Hecken in Privatgärten, auf Landwirtschaftsbetrieben und auf öffentlichem Grund gepflegt.

Die Pflanzaktionen fanden in Brunnadern, Hagenbuch, Roggliswil, Heimisbach i. E., Gerzensee, Guggisberg, Kaufdorf, Bern, Bühl b. Aarberg, Gampelen, Travers und Val-de-Ruz statt. Der Verein Heckentag Schweiz wurde am 5. Februar 2019 in Bern gegründet. Nach eigenen Angaben verfolgt der Verein die Vision, «den Heckenbestand in der Schweiz so zu vergrössern, dass Bienen, Wildbienen, Insekten und Vögel genügend Lebensraum erhalten.» Heckentag Schweiz wirke so dem Bienensterben und dem Artenverlust entgegen.

Der Heckentag soll «direkt und nachhaltig die Biodiversität und die Artenvielfalt» fördern. Wie die Veranstalter in der Mitteilung schreiben, sei man dem Ziel, Menschen bei der Planung einer Hecke für einheimische Pflanzen zu sensibilisieren, nähergekommen. «Auch in Zukunft will der Verein Ressourcen zusammenbringen und so dem Thema Hecke in der Schweiz eine Plattform geben.»

Der nächste Aktionstag steht dann auch schon fest: es ist der 31. Oktober 2020.

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