Präsident Toni Achermann begrüsste in Kerns zur Generalversammlung des Haushalt- und Maschinenrings Obwalden und Nidwalden. Der Haushalt- und Maschinenring ist als Selbsthilfeorganisation gegründet worden, um Unterstützung in verschiedenen Situationen zu leisten.

Den Haushaltsring fokussiert

Da die überbetriebliche Zusammenarbeit auf den Betrieben meist selbst organisiert wird und vermehrt auch Lohnunternehmer zum Einsatz kommen, liegt das Hauptmerk des Vereines beim Haushaltsring. Es werden Personen vermittelt, welche einspringen und mithelfen in der Landwirtschaft oder im Haushalt, bei Familien, betagten Personen und überall dort, wo Hilfe gebraucht wird. Das sind Einsätze bei Krankheit und Unfall, bei Arbeitsspitzen oder auch Ferienvertretungen. Einige Aufträge werden auch vom Sozialamt an den Haushaltsring übertragen. Toni Achermann betonte, dass das Organisieren und Koordinieren der Einsätze schwierig sei, aber dank den sehr flexiblen und guten Mitarbeitenden finde sich immer eine Lösung.

Gemäss Vizepräsident Franz Imboden wurden im vergangenen Jahr auf 48 Betrieben und Haushalten 3640 Stunden geleistet. Es sei eine vermehrte Nachfrage zu spüren. Wie in den vergangenen Jahren organisierte der Haushalt- und Maschinenring auch den Betriebshelferdienst für die Bauernverbände Ob- und Nidwalden. Ab 2023 wird der Verein auch die Buchhaltung und die Abrechnung für den Betriebshelferdienst selber machen.

Erika Mathis neu dabei

Die Jahresrechnung konnte auch in diesem Jahr positiv abgeschlossen werden. Präsident Toni Achermann wurde für ein weiteres Jahr als Präsident wiedergewählt. Neu zum Vorstand stösst Erika Mathis aus Wolfenschiessen. Sie wird mit ihrem Fachwissen im Rechnungswesen und für Büroarbeit den Vorstand ergänzen.