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Naturpark Schaffhausen: Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung ist oberstes Ziel

Die Verantwortlichen des Regionalen Naturpark Schaffhausen stecken voller Pläne. Sie erstrecken sich von zwei Hotelprojekten bis zu einem Naturparkbier. Übergeordnetes Ziel ist die Stärkung der regionalen Wertschöpfung.


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Im November haben die Schaffhauser Stimmberechtigten dem kantonalen Naturparkgesetz zugestimmt.  Damit verfügt der Regional Naturpark Schaffhausen über eine gesicherte Finanzierung und über eine breit abgestützte Legitimation. An einer Medienkonferenz haben die Verantwortlichen kürzlich die laufenden Projekte vorgestellt.

Zwei Hotels in Planung

Eine Machbarkeitsstudie für ein dezentrales Hotel mit je einem Standort in Hallau und in Osterfingen mit je 30 Zimmer und 60 Betten ist in der Arbeit. Das Hotel in Hallau soll die ehemalige Mühle neu inszenieren und erlebbar machen. Im Hotel bei der Bergrotte Osterfingen soll der Wein im Zentrum stehen. Angedacht wird ein gemeinsames Management für beide Standorte. Bis Ende dieses Jahres sollen die ersten Resultate vorliegen. Es geht dabei auch um grosse Herausforderungen wie etwa die Finanzierung oder der Umgang mit den Vorgaben der Raumplanung.

«Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt realisiert werden kann», sagte Severin Hafner, Projektleiter Raumentwicklung beim Naturpark. Zur weiteren Tourismusförderung sieht der Naturpark auch mögliche Chancen im Bereich des Campings, wobei dafür vorerst kein Angebot besteht. Gegenwärtig werden der Bedarf und mögliche Standorte abgeklärt.

Label mit 107 Produkten

Auch eine der Kernaufgaben des Naturparkes, nämlich die Stärkung der Regionalität mit regionalen Produkten, ist auf Kurs. «Wir konnten im laufenden Jahr neu für 107 landwirtschaftlichen Erzeugnisse das Naturparklabel vergeben, weitere elf neue Naturparkwirte und Hotels aufnehmen und eine Online-Bestellplattform in der Testphase starten», sagte Eric Vogelsanger, der Leiter Landwirtschaft und Produkte-Management.

Und das sind weitere Projekte, die gegenwärtig vorangetrieben werden:

Braugerste: Gegenwärtig läuft das Projekt Braugerste in enger Zusammenarbeit mit der Brauerei Falken an. Das Interesse der Landwirtschaft ist grosses. Die Brauerei lässt in einer Marktanalyse das weitere Vorgehen auf dem Weg zu einem Naturparkbier abklären.

PRE-Projekt: Das Projekt regionale Entwicklung unterer Reiat befindet sich in der vom Bund bereits genehmigten Vorabklärungsphase. Die Antwort des Kantons ist noch ausstehend.

Tourismus: Die die neu geschaffene Fachstelle Landschaft und Wein verbunden mit dem Zusammenschluss der fünf örtlichen Tourismusorganisationen hat im vergangenen Sommer erste Früchte getragen. Es wurden schon über 120 Gruppenangebote  verzeichnet.

Gut eingespielt          

Der Naturpark macht Freude. Er konnte sich auch im zweiten Betriebsjahr sehr gut und erfolgreich entwickeln». Das stellte Hans Ruedi Meier vor den Medien feist Der Präsident des Trägervereins kündigte an, der Naturpark wolle weiterhin Projekte unterstützen, welche zu einer hohen Wertschöpfung in der Region beitragen. Für den Schaffhauser Regierungspräsident Ernst Landolt ist das Ja der Stimmberechtigten zum Parkgesetz erfreulich. «Mit der Zustimmung zum Pärkegesetz ist der Naturpark nun legitimiert und vor allem noch breiter abgestützt. Mit der Erweiterung des Parkperimeters gehören zudem die beiden grossen GVS-Weinkellereien und die Brauerei Falken zum Naturpark. Deren regionalen Produkte würden dank des Parklabels von substantiellen Verbesserungen profitieren können, ist Landolt überzeugt.

Gut unterwegs

Und Geschäftsführer Christoph Müller ist  überzeugt: «Mit der gewonnenen Abstimmung wird der Naturpark stabil. Wir sind sehr gut unterwegs und das Resultat bringt Ruhe in den Park.» Müller freut sich, dass mit der Parkerweiterung nun auch alle Bauernhöfe der Stadt Schaffhausen zum Park gehören. Dank der bisher gut geleisteten Arbeit hat der Bund seinen jährlichen Beitrag um 100 000 auf  650 000 Franken erhöht.

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