Was hat sich in Ihrem Leben
verändert seit der Wahl?
Wie organisieren Sie sich zeitlich?
Die Nachfrage nach meiner Person hat zugenommen. Ich bin noch weniger zu Hause. Da mein Vater über den Winter den Stalldienst übernimmt, falls ich weg muss, bin ich flexibel. Auf den Sommer brauchen wir eine Arbeitskraft.
Was war Ihr erster Eindruck von der Fraktionsversammlung?
Das Ganze war gut organisiert. Wir kamen zackig voran, und man war konzentriert bei der Sache. Dass wir unsere Bundesratskandidaten gleich ausmarchten, machte es noch spannender.
Welche Ziele haben Sie sich
für die erste Session gesteckt?
In der ersten Session gilt es für mich, erst mal gut zuzuhören und sich in den Betrieb einzuleben. Der Ablauf im Bundesparlament unterscheidet sich stark von unserem kantonalen Parlament.
In welchem Bereich wollen Sie sich spezialisieren?
Selbstverständlich gehört die Landwirtschaft zu meinen Schwerpunkten. Aber auch die Migrationspolitik sowie die Sicherheit beschäftigen mich sehr stark.
Betreffend Landwirtschaft: Wie
wollen Sie in Zukunft den Puls der Landwirte messen und feststellen, wo Handlungsbedarf besteht?
Ich bin ja selbständiger Landwirt und werde dies auch bleiben. Ausserdem machen mich meine Berufskollegen schon auf den möglichen Handlungsbedarf aufmerksam, falls ich irgendwo etwas verschlafe. Das war in der Vergangenheit schon so. Und dies ist auch gut so.
Interview Tamara Wülser