«Durch die elektrische Heuwand wird die Abladezeit extrem verkürzt»

In der Regel wird das Heu zeitaufwendig mit dem Heukran in den Heustock verladen und eben eingezogen. Im bernischen Auswil haben der 65-jährige Eduard Iff und sein 30-jähriger Sohn Reto die Abladezeit «extrem verkürzt».

Sie bauten eine Trennwand im Heustock ein, die mit einem Getriebe-Elektromotor mechanisch in der Höhe verstellt werden kann. «So kann die Wand zum Beispiel bei der Heuernte bodeneben abgesenkt werden, was ein hindernisfreies Verstauen des Futters ermöglicht und dadurch viel Zeit erspart», so Reto Iff. Zur Sicherheit wird die Wand sofort na ch Erledigung der Erntearbeiten wieder hochgefahren.

«Durch die elektrische Heuwand wird die Abladezeit extrem verkürzt»
Ein Bild der Heuwand von der anderen Seite.

Unter dem Heustock befindet sich ein Zwischenlager für Stroh. «Wenn die Heuwand runtergefahren wird, gelangt sie eine Etage tiefer und steht deshalb niemandem im Weg», setzt Reto Iff fort. Die Heuwand besteht aus Holz und Sperrholzplatten und bewegt sich über ein U-Profil mit Kugellager.

«Durch die elektrische Heuwand wird die Abladezeit extrem verkürzt»
Die Heuwand besteht aus Holz und Sperrholzplatten und bewegt sich über ein U-Profil mit Kugellager.

Retos Vater hat die Heuwand 2016 innerhalb von zwei Wochen fertiggestellt.«Er ist der Tüftler bei uns.» Seit 2019 hat sein Sohn den ehemaligen Milchviehbetrieb übernommen. Er hat den Hof zu einem Acker- und Futterbaubetrieb umstrukturiert.