Damit sich Zimmerpflanzen rundum wohlfühlen, müssen folgende acht Punkte beachtet werden.

  1. Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Ev. Spezialbeleuchtung für dunkle Orte.
  2. Eine Temperatur, die 25°C nicht übersteigt.
  3. Zugluft vermeiden, aber darauf achten, dass die Räume gut gelüftet sind. Achtung, dass die Pflanzen dabei im Winter nicht zu kalt stehen.
  4. Auf genügend Luft-feuchtigkeit achten, ideal wären 50 bis 60 Prozent.
  5. Die Erde sollte zwischen zwei Giessvorgängen zwei Finger tief aus-trocknen. Das Giess-wasser sollte Zimmertemperatur haben.
  6. Von April bis September regelmässig düngen. Das ganze Jahr über verblühte und welke Pflanzenteile entfernen. Rückschnitt nur im Herbst oder vor Vegetationsbeginn.
  7. Ein bis zweimal pro Jahr die Pflanzen «abstauben», z. B. in der Dusche abbrausen oder bei einem Sommerregen nach draussen stellen.
  8. Zirka alle zwei Jahre umtopfen, spätestens jedoch, wenn die Wurzeln aus dem Topf wachsen oder sich auf dem Substrat eine Salzkruste bildet. Idealer Zeitpunkt ist April bis Mai.

Beliebte Zimmerpflanzen

Einige Pflanzen mögen wir mehr als andere. Besonders beliebte blühende Arten sind:

Orchidee: pflegeleicht und blüht sehr lange.

Weihnachtsstern: hält wochenlang.

Alpenveilchen: mag es nicht zu warm und stets leicht feucht.

Zimmerazalee: blüht mindestens acht Wochen lang.

Elatior-Begonie: die haltbare Alternative zum Blumenstrauss.

Bei den Grünpflanzen sind folgende Arten sehr beliebt:

Zimmerefeu: anspruchslos.

Drachenbaum: grüne oder bunt gestreifte Blätter.

Birkenfeige: als Strauch, Hochstämmchen oder mit geflochtenem Stamm.

Einblatt (Blattfahne): sehr pflegeleicht.

Zimmerpalmen: bringen Ferienstimmung in die Wohnung. Bei ihnen muss man besonders auf genügend Luftfeuchtigkeit achten.