Seit vier Generationen lebt die Familie Epp im Kanton Uri im Weiler Acherli oberhalb von Bristen. Die Bewirtschaftung des unwegsamen Geländes, das mit der Sense von Hand gemäht werden muss, wird durch Lawinen- und Steinschlaggefahr zusätzlich erschwert. Neben den schwierigen äusseren Umständen rund um den Betrieb beschäftigen Epps emotionale Krisen.

Die Mutter wurde verurteilt

Die Ex-Frau von Bergbauer und Familienvater Sepp Epp wurde laut dem Sendungsbeschrieb von SRF zu neun Jahren Haft verurteilt: Sie habe nach der Scheidung von Epp ihren zweiten Mann getötet. Das Ganze sei für die beiden Töchter und den Sohn der Familie traumatisch.

Der Zusammenhalt bröckelt

Den Alltag auf dem Hof kann Sepp Epp laut SRF nur noch dank der Mitarbeit seiner Kinder bewältigen. Denn als Folge der jahrelangen Schwerstarbeit sind seine Gelenke massiv abgenutzt. Eines seiner Kinder erklärt sich bereit, den Betrieb zu übernehmen. Aber als Folge davon bröckle der Familienzusammenhalt.

Die Dokumentation zeigt über 20 Jahre, wie sich die Familie entwickelt, eine neue Generation heranwächst und immer wieder neue Schicksalsschläge überwinden muss.

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Details zur Sendung
«Schicksal einer Bergbauernfamilie» wurde am 21. Oktober um 20.05 Uhr auf SRF ausgestrahlt.