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An der Liebegg wurde ein Volksfest gefeiert

Um die 5000 Besuchende wollten die Land- und Ernährungswirtschaft hautnah erleben. Nebst Säulirennen und Rüebligraben wurde in Gränichen auf attraktive Art viel Wissen vermittelt.

Das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg (LZL) lud am Sonntag, 15. September, zum traditionellen Liebegger Tag. Die Veranstaltung erfreute vor allem Familien und konnte viele landwirtschaftsnahe Erlebnisse aus der Welt der Land- und Ernährungswirtschaft für Gross und Klein schaffen, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Gegen 5000 Besuchende zählte das Aargauer Bildungszentrum. Neben den Klassikern Säulirennen und Rüebligraben gab es an verschiedenen Ständen Spannendes rund um die Land- und Ernährungswirtschaft zu erleben. So konnte Süssmost frisch ab Presse probiert werden. Aufklärungsreiches bot die Beobachtung der Entwicklung vom Kalb bis zur Kuh. Mit der Roadshow Food Waste zeigte das LZL seine Kompetenz im Bereich Ernährung. Landammann und Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth besuchte den Liebegger Tag und half in der Gastronomie tatkräftig mit: «Der Liebegger Tag hat Volksfestcharakter und bringt die Menschen zusammen. Wir können so die wichtigen Eckpunkte unserer Landwirtschaftsstrategie der Bevölkerung nahebringen und aufzeigen, wie sich unsere Landwirtinnen und Landwirte für eine innovative und nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel aus dem Aargau einsetzen.»

Das Interesse am Liebegger Tag zeige auch die Wirkung des LZL als Drehscheibe und widerspiegle das steigende Interesse an Aus- und Weiterbildungen in der Land- und Ernährungswirtschaft. Der Kanton Aargau beabsichtigt, das Zentrum bis 2030 auszubauen.

Schulküche «isch fein»

Als erste Mensa im Aargau ist das Schulrestaurant am LZ Liebegg mit dem Gütesiegel «Aargau isch fein» ausgezeichnet worden. Am Liebegger Tag lobten BVA-Präsident Christoph Hagenbuch und Regierungsrat Markus Dieth die Verantwortlichen für ihr nachhaltiges Engagement. Wer in der Gemeinschaftsgastronomie mit dem Gütesiegel «Aargau isch fein» wirbt, verpflichtet sich, klar definierte Kriterien zu erfüllen. Dazu gehört etwa, dass sich auf dem Wochenmenüplan mindestens zwei Hauptgänge befinden, von denen die Hauptkomponenten aus den Kanton Aargau stammen. Und Gemüse, Kartoffeln, Eier, Rind-, Kalb-, Kaninchen- und Schweinefleisch sowie Poulet kommen wenn immer möglich aus dem Aargau.

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