Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Hersteller und Händler wehren sich gegen Verbot von Pflanzenschutzmittel

Acht Hersteller und Händler von hochgiftigen Pestiziden wehren sich vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen ein Verbot. Ein solches hatte das Bundesamt für Landwirtschaft (BWL) Ende Mai beschlossen.


von sda
Publiziert: 19.07.2019 / 14:39

Drei dieser Beschwerdeführenden akzeptieren das Verbot grundsätzlich, verlangen aber, dass sie ihre Bestände noch ausverkaufen dürfen. Drei weitere lehnen das Verbot rundweg ab. Laut einer Mitteilung von Greenpeace Schweiz und WWF Schweiz vom Freitag handelt es sich bei diesen dreien um Dow AgroSciences, Syngenta und Sintrago.

Acht Beschwerden gegen Verbot

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass bei der Behörde insgesamt acht Beschwerden eingegangen seien. Die Beschwerdeführer wehren sich gegen einen Entscheid des BWL vom 28. Mai 2019. Damals hatte das Bundesamt alle zwölf Bewilligungen für Pestizide mit den Wirkstoffen Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl widerrufen.

Demnach müssen neun dieser Pestizide unverzüglich vom Markt genommen werden, drei weitere dürfen noch während zwölf Monaten verkauft werden. Landwirte dürfen zudem vorhandene Lagerbestände noch während zwölf Monaten aufbrauchen. Insgesamt sind vom Rückzug 26 Produkte betroffen, die heute zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Insektiziden zählen.

Giftig für Mensch und Umwelt

Laut Greenpeace Schweiz und WWF Schweiz haben Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl eine ähnliche Struktur wie gewisse chemische Kampfstoffe. Sie seien äusserst giftig für Vögel, Säugetiere, Fische, Amphibien, Insekten und namentlich auch alle Arten von Bienen und Hummeln. Die Wirkstoffe töteten zudem das Leben im Boden und schädigten die eigene Ernährungsgrundlage.

Die Stoffe seien auch gefährlich für den Menschen. Wissenschaftler hätten nachgewiesen, dass der Wirkstoff während einer Schwangerschaft zu Hirnschäden beim ungeborenen Kind führen könne.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
FiBL-Video zum biologischen Pflanzenschutz
Das Thema Pestizide ist mit den laufenden Initiativen aktueller denn je. Jetzt beteiligt sich auch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL aktiv an der Diskussion und hat ein Informations-Video veröffentlicht.
Artikel lesen
Biologischer Anbau ist mehr als «nur» der Verzicht auf synthetische Pestizide oder deren Ersatz durch biologische Alternativen. Es geht auch nicht in erster Linie darum, Schadorganismen zu bekämpfen, sondern resiliente Systeme aufzubauen. Das ist die Hauptbotschaft des FiBL-Videos. Anhand verschiedener praktischer Beispiele erklären Thomas Alföldi und Claudia Daniel die Pflanzenschutz-Pyramide des ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Umfrage
18.10.2019 - 24.10.2019

Die Bart-Frage

Wie ist der Bart am Schönsten?

Weitere Umfragen
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!