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Für einen fairen Milchmarkt

Am Freitag wurde eine Petition für einen fairen Milchmarkt gestartet. Sie fordert unter anderem feste Richtpreise für die Milch, die ab Hof statt franko Rampe gelten sollen.


Publiziert: 22.03.2019 / 10:11

Der Milchpreis ist ein ewiger Zankapfel. Bisher sind alle Versuche, das Anliegen durchzusetzen, früher oder später gescheitert. Wie die Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt Big-M schreibt, wird heute mit 50 Rappen pro Liter so wenig für Industrie-Milch bezahlt wie vor 60 Jahren. Dies, obwohl der Richtpreis bei 68 Rappen festgelegt wurde.

"Intransparent bis zum geht nicht mehr"

Laut Big-M sind 4.5 der 18 Rappen Differenz zwischen bezahltem und Richtpreis erklärbar. Nämlich durch die Nachfolgeregelung des Schoggi-Gesetzes. Die restlichen 13.5 Rappen Unterschied seien "intransparent bis zum geht nicht mehr".

Fehlannahmen der Milchverarbeiter

Jetzt würden die Milchbauern darunter leiden, dass Verarbeiter unternehmerische Fehlentscheide begangen hätten. Namentlich sind gemäss Big-M zu viele Überkapazitäten geschaffen worden. Daher brauche es zur Rettung der Milchwirtschaft ein Machtwort der Politik.

Geforderte Anpassungen

Die Big-M, Uniterre und weitere Bauernorganisationen haben  nun unter Führung des European Milkboardes EMB eine Petition gestartet, die folgende Anpassungen im Milchmarkt fordert:

  • Von der Branchenorganisation Milch (BOM) festgelegte Richtpreise müssen ab Hof gelten (und nicht franko Rampe).
  • Die Mengenangaben für die Segmentierung muss zwingend in Kilogramm gemacht werden (nicht in Prozent).
  • Die Segmentierung muss auch auf Stufe Produzent/Erstmilchkäufer eingehalten werden (nicht nur zwischen Verarbeitern und Händlern).
  • Die Lieferung von Milchmengen unter dem A-Richtpreis muss für die Bauern freiwillig sein (ohne  Sanktionen).
Wer diese Forderungen unterstützt kann sich unter folgendem Link eintragen. Der Name wird dabei nicht veröffentlicht:
jsc

 

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