Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Fenaco lanciert Programm für ökologischen Obstbau

Mit dem Programm «Lebendiger Obstgarten» will Fenaco zusammen mit Kernobst-Produzenten dank wissenschaftlichen Erkenntnissen Konsumentenbedürfnissen entsprechen.


«Lebendiger Obstgarten» ist gemäss Mitteilung von Fenaco eine Initiative aufbauend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Projekt «Schweizer Äpfel – natürlich!». Darin hatte Fenaco zusammen mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln bei Äpfeln erforscht. 

Den Schweizer Obstbau weiterentwickeln

Mit dem neuen Projekt «Lebendiger Obstgarten» wolle man den Obstbau in der Schweiz weiterentwickeln. Das Ziel ist laut Fenaco, möglichst viele Produzentinnen und Produzenten für «innovative Produktionsmethoden und aktive Mitarbeit» zu gewinnen.

Daher seien Forschung, Entwicklung und der gegenseitige Austausch zentral.

Sechs Programmpunkte für mehr Ökologie

Mit unterschiedlichen Massnahmenpaketen, gruppiert in sechs Programmpunkten, sollen die beteiligten Produzentinnen und Produzenten ihren Obstbau ökologisch wertvoller machen: 

  1. Förderung von Nützlingen zur natürlichen Schädlingsbekämpfung (z. B. mit Nistkästen für insektenfressende Vögel)
  2. Reduktion des Einsatzes von synthetischen Pflanzenschutzmitteln
  3. Förderung der mechanischen Unkrautbekämpfung
  4. Ausbau der Biodiversität (mit Hecken, Blumenwiesen, Wildbienenhotels)
  5. Verbesserung der Bodenaktivität (über Kompost oder organischen Dünger)
  6. Reduktion des Wasserverbrauchs in der Bewässerung

Technische Unterstützung und finanzielle Entschädigung

Bereits haben sich 88 Produzentinnen und Produzenten für das freiwillige Programm angemeldet, schreibt Fenaco. Zusammen bewirtschaften sie über 500 Hektaren und produzieren über 20'000 Tonnen Äpfel und Birnen.

Die beteiligten Obstbauern erhalten für die Umsetzung des Programms von Fenaco technische Unterstützung. Zudem soll es für «einige Massnahmen» auch eine finanzielle Entschädigung von der Genossenschaft geben.

Informationskampagne ist geplant

Um den Mehrkosten der Produktion im Programm «Lebendiger Obstgarten» gerecht zu werden, will man gemäss Mitteilung eine Informationskampagne über die Fenaco-Kanäle und auch in den beteiligten Obstanlagen starten. Für einen Mehrpreis am Markt ist die Genossenschaft im Gespräch mit Partnern der Wertschöpfungskette. 

Weitere Informationen: www.lebendiger-obstgarten.ch 

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Biodiversität zum Znüni: Planung und Aufbau von Hecken
14.07.2019
Ökologisch wertvolle Hecken sind mehr als eine Reihe Büsche. Sie sind aber auch um einiges funktioneller.
Artikel lesen
Verschiedene Punkte sprechen für das Anlegen einer Hecke: Die Gehölze können Nützlinge beherbergen (etwa Bestäuber oder insektenfressende Vögel), sie leisten einen Beitrag zur Arten- und Strukturvielfalt, schützen den Boden vor Erosion und Weidevieh oder Kulturen vor Wind. Das Merkblatt von Agridea zum Thema Hecken gibt ausführlich Auskunft über das Vorgehen bei der Planung, dem Anlegen und der ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns