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Coronavirus macht die Wetterprognosen unsicherer

Weil Wind- und Temperaturdaten von Flugzeugen fehlen, wird die Wettervorhersage schwieriger.


Wegen der Corona-Krise sind immer weniger Flugzeuge in der Luft. Normalerweise liefen diese Daten über Temperatur- und Windverhältnisse in der Atmosphäre, erklärt Daniel Gerstgrasser von Meteo Schweiz auf Anfrage der BauernZeitung. Das hat Folgen für die Wettervorhersagen.

Vor allem Prognosen in der Höhe betroffen

Laut Gerstgrasser sind vor allem die Vorhersagen von Wind und Temperatur im Höhenbereich von 10 bis 12 Kilometern betroffen. «Wird der Flugverkehr ganz eingestellt, wäre die Prognosequalität um 15 Prozent reduziert», so der Meteorologe. 

Der Effekt wäre aber vor allem bei 24-Stunden-Vorhersagen merkbar und nehme bei langfristigeren Prognosen ab. Auch könne man das Wetter weiter in Bodennähe besser voraussagen.

Wetterballone sollen Flugzeuge ersetzen

Dem Mangel an Daten begegnet man derweil mit zusätzlichen Messungen per Wetterballon. «Normalerweise lässt man in der Schweiz zweimal täglich einen Wetterballon in Payerne (VD) steigen», erklärt Gerstgrasser. Nun habe man die Anzahl verdoppelt. «Dies sollte die Fehler durch fehlende Messungen per Flugzeug deutlich reduzieren».

Auswirkung über Kondensstreifen noch unklar

Dazu, wie stark sich die Reduktion von Kondensstreifen durch die Abnahme des Flugverkehrs auswirken wird, kann der Meteorologe wenig Konkretes sagen.»Im Vorfeld einer Warmfront, wenn dank der Feuchtigkeit in der Luft langlebige Kondensstreifen entstehen können, würde im Moment aber definitiv weniger Bewölkung als üblich entstehen.»

Im Allgemeinen sei die Bildung von Kondensstreifen stark von der Wetterlage abhängig. «Zudem wissen wir im Moment nicht, wie lange der Flugverkehr noch eingeschränkt ist», gibt Daniel Gerstgrasser zu bedenken. 

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