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Coronavirus: Krise in der italienischen Landwirtschaft

Das Coronavirus hat sehr negative Folgen für die italienische Nahrungsmittelproduktion.


Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Italien steigt weiter an. Dies wirkt sich negativ auf den Agrarsektor aus. «Die Not, die der Agrarsektor durchmacht, ist offensichtlich und wir müssen alles tun, um den Druck zu mindern, der Unternehmen und Bauern zusetzt», schrieb die italienische Landwirtschaftsministerin Teresa Bellanova in einem Brief an die EU-Kommission, wie die Newsplattform «agrarheute« berichtet.

Zertifizierung italienischer Nahrungsmittel sei nicht gerechtfertigt

Einerseits bereiten die Sperr- und Quarantäne-Massnahmen in Italien Sorgen. Anderseits verlangen Behörden aus dem Ausland teilweise die Zertifizierung von italienische Nahrungsmitteln. Diese Forderungen seien aber nicht akzeptabel, denn über die Lebensmittel und die Verpackungen bestünde kein Infektionsrisiko, so Bellanova.

Dazu kommt, dass einige Länder in Betracht ziehen, die Reisefreiheit der Bürger einzuschränken. Dadurch kämen nicht genügend Sasionarbeiter nach Italien, um die Früchte und Gemüse zu ernten. Etwa fehlen auch rumänische Erntehelfer.

Italiens Wirtschaft leidet

Italien geht mit aller Macht gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus vor. Die Bewegungsfreiheit der Bürger ist ab Dienstag (10. März 2020) im ganzen Land eingeschränkt, nicht mehr nur in den am stärksten betroffenen Regionen im Norden. Reisen sind nur noch erlaubt, wenn sie beruflich, medizinisch oder durch einen Notfall begründet sind. «Niemand weiss, wie lange diese Massnahmen in Kraft bleiben werden, daher ist es unmöglich, eine ernsthafte Prognose des BIP für das gesamte Jahr zu erstellen», sagte Codogno. «Ausgehend von der Annahme, dass die Massnahmen Ende April aufgehoben werden, erwarte ich, dass sich die Produktion im Mai erholen und dann im Juni wieder steigen wird.»

Italiens Wirtschaft hinkt auch so schon seit Jahren der Euro-Zone hinterher. Die Wirtschaft leidet Ökonomen zufolge unter zu viel Bürokratie und einem starren Arbeitsmarkt. Dazu kommt ein Schuldenberg von mehr als 130 Prozent der Wirtschaftsleistung, der zweithöchste nach Griechenland im Euro-Raum. Der Staat muss daher viel Geld für den Schuldendienst aufwenden, was für Investitionen fehlt.

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