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China stellt Kauf von US-Agrarprodukten ein

Als Antwort auf die kürzlich von US-Präsident Donald Trump angekündigten zusätzlichen Strafzölle haben chinesische Unternehmen den Kauf von Agrarerzeugnissen in den USA eingestellt.


von AgE
Publiziert: 07.08.2019 / 08:34

Dies berichtete gestern die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua und verwies auf eine entsprechende Mitteilung des Handelsministeriums. Zudem erwägt die Zolltarifkommission des Staatsrates für die nach dem 3. August in den USA gekauften Waren zusätzliche Einfuhrzölle.

Verstoss gegen Waffenstillstand im Handelskonflikt

China betrachtet die von Trump für Anfang September angekündigten Zusatzzölle für chinesische Waren im Wert von 300 Mrd Dollar (268 Mrd Euro) als schwerwiegenden Verstoss gegen den Ende Juni beim G-20-Treffen in Osaka vereinbarten "Waffenstillstand" im Handelskonflikt, bei dem man sich auf die Wiederaufnahme von Verhandlungen geeinigt hatte. Trump hatte damals zugesichert, die Ausweitung von Strafzöllen vorläufig auszusetzen.

Vor wenigen Tagen war der Generalsekretär der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), Cong Liang, in einem Fernsehinterview noch dem Vorwurf entgegengetreten, China kaufe zu wenige Agrargüter in den USA. Nach seinen Angaben wurden seit dem G20-Gipfel Ende Juni bis Ende Juli 2,27 Mio t US-Sojabohnen nach China verschifft und weitere 2 Mio t seien für August geplant.

Beide Länder hätten in diesem Jahr bereits Verträge über den Handel von 14 Mio t Sojabohnen unterzeichnet. Zudem seien Anfang August Kaufverträge für 120 000 t Sorghum, 60 000 t Weizen, 40 000 t Schweinefleisch, 25 000 t Baumwolle, 5 700 t Milchprodukte und 4 500 t verarbeitetes Obst abgeschlossen worden. "China und die USA ergänzen sich in hohem Maße im Agrarsektor und es liegt im gemeinsamen Interesse beider Seiten, Lebensmittel miteinander zu handeln", betonte Liang.

Einige Geschäfte kamen nicht zustande

Er räumte ein, dass aufgrund der mangelnden preislichen Wettbewerbsfähigkeit infolge von Zöllen einige Geschäfte mit den USA nicht zustande gekommen seien. Das betreffe vor allem Ethanol, Mais, Sojaöl, Wein und Bier. "Der Handelskrieg ist ein zweischneidiges Schwert, der allen schadet", stellte Liang fest. Es bleibe zu hoffen, dass Washington die Grundprinzipien der Marktwirtschaft von Treu und Glauben einhielten und die Hindernisse für einen reibungslosen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zwischen China und den USA wieder herstellten.

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