Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Buchtipp: Fertig mit gratis arbeiten

Das Buch geht der Frage nach, warum eine Arbeit bezahlt ist und die andere nicht. Vor allem Frauen leisten Grosses in Familie und Haushalt - unentgeltlich versteht sich.


Publiziert: 12.09.2019 / 18:19
Zuerst denkt man, die beschriebene Szene zu Beginn des Buchs sei ein Scherz: Die Mutter von zwei kleinen Kindern sitzt im Büro und langweilt sich bei ihrem fünfzig Prozent-Behörden-Bürojob und verdient dabei Geld. Davor und danach hat sie Stress im hoch getakteten Alltag als Mutter und mit dem Haushalt. Dabei verdient sie nichts, ist ja klar. Aber für viele berufstätigen Mütter ist dies Realität.

Was wird bezahlt

Die Autorin Sibylle Stillhart mach sich Gedanken, weshalb eine Arbeit bezahlt ist und eine andere nicht. Warum Erwerbsarbeit eine "richtige" Arbeit ist und Hausarbeit und Kindererziehung nicht. Sie schreibt auch über das Dilemma, in dem Frauen stecken, weil sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen wollen und dabei im Burn-out landen. Die "Hausfrau" sei heute sozusagen verschwunden, doch ihre Arbeit, die sie verrichtet hat, ist geblieben und diese macht vorwiegend die Frau – zusätzlich zur bezahlten Arbeit versteht sich.

Schluss mit gratis!

Sibylle Stillhart, "Schluss mit gratis! Frauen zwischen Lohn und Arbeit", Limmat Verlag, 112 Seiten, 24 Franken

Eine Sache des Wollens

Wer erwartet, dass zum Ende des Buchs ein Rezept präsentiert wird, wie man Schluss macht mit der Gratis-Arbeit, wird enttäuscht. Der Titel verspricht mehr, als er hält. Man kriegt aber sicher viele Hintergrundinformationen und Inputs zum Nachdenken und für angeregte Diskussionen. Und eines wird klipp und klar gesagt: Es ist eine Sache des Wollens. Denn die Schweiz sei gewillt, jedem wehrpflichtigen Mann während 35 Wochen einen Erwerbsersatz zu zahlen, Müttern hingegen nur 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und dem Vater nur einen Freitag. Da könnte man sich als reiche Schweiz doch durchwegs leisten, die Mütter etwas besserzustellen.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Erwerbstätige Frauen in der Landwirtschaft: Wer hat Anspruch auf Geld?
Erwerbstätige Frauen in der Landwirtschaft können Mutterschaftsentschädigung geltend machen, aber nicht alle.
Artikel lesen
Erwerbstätige Frauen in der Landwirtschaft können, sofern Sie die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen, Mutterschaftsentschädigung (MSE) nach der Erwerbsersatzordnung (EO) geltend machen. Was muss erfüllt sein? Für den Anspruch auf eine MSE muss eine Frau drei Anforderungen kumulativ erfüllen: Während der gesamten Schwangerschaft im Sinne des AHV-Gesetzes versichert sein, während mindestens ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!