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Berner Gmüesler schlichten Streit mit Biokollegen

Die Gemüseproduzentenvereinigung der Kantone Bern und Freiburg (GVBF) und die Gemüsebörse Bern-Freiburg-Solothurn sind auf Kurs: Die Zahlen in der Kasse wie auch bei den Mitgliedern stimmen.


Publiziert: 06.04.2019 / 11:04

Die Mitgliederzahlen der GVBF sind stabil geblieben, berichtet Geschäftsführer Peter Herren anlässlich der GV des Verbands in Ins. Zwar sind 21 Austritte zu verzeichnen, demgegenüber stehen jedoch 20 Neueeintritte. "Es ist wirklich wichtig, dass wir gut vernetzt sind", betonte Herren.

Gmüesfescht vom 10. bis 12. Mai

Dazu weiter beitragen soll auch das "Gmüesfescht ufem Hof". Die zweite Ausgabe des Anlasses findet vom 10. bis 12. Mai in der Gewächshauszone, Ried, statt. Der Anlass biete den Besuchern eine breite Einsicht in die Gemüsewelt, sagte OK-Präsident Pascal Gutknecht, die Organisation sei gut auf Kurs.

Auch Lanat-Vorsteher Christian Hofer bekräftigt in seinem Grusswort, dass es wichtig sei, Produktionsabläufe den Konsumenten zu erklären. Die Präsidentin der GVBF, Nadja Pieren, ergänzte: "Es ist wichtig, dass wir die Möglichkeit haben, um Konsumenten und Politikern die Augen zu öffnen."

In einem flammenden Appell fordert sie die Anwesenden auf, bei den nächsten Wahlen unbedingt an die Urne zu gehen. Die Politik entscheide tagtäglich auch über Dinge, die schlussendlich die Landwirte betreffen. 

Bioproduzenten zurück im Vorstand

Gewählt wird auch bei der GVBF. Zwar stehen keine Gesamterneuerungswahlen an und auch kein Austritt ist zu verzeichnen. Dennoch wird ein neues Vorstandsmitglied vom Vorstand vorgeschlagen und von der Versammlung diskussionslos und einstimmig gewählt. Hans-Ulrich Müller, Bibern, nimmt neu Einsitz, Präsident der Biogemüse-Produzentenvereinigung (bGPV).

Die bGPV wurde 2013 von Bioproduzenten gegründet, die sich von der GVBF abwandten. Diese Bioproduzenten fühlten sich vom Verband zu wenig unterstützt und traten aus der GVBF aus. 2016 wurde die bGPV vom Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) als Sektion aufgenommen. Müller erklärt, dass das Ziel seiner Mitarbeit im BVGF-Vorstand sei, die Fronten wieder aufzuweichen und den Austausch zu stärken. «Wir können getrennt alles versiechen oder aber gemeinsam gewinnen. Letzteres ist mir persönlich lieber», betont er.

Einen ausführlichen Bericht über die Versammlung finden Sie in der BauernZeitung Nordwestschweiz, Bern und Freiburg vom kommenden Freitag.

 

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Es sind oft vermeintlich kleinere Probleme, die Verbände über die Masse beschäftigen. Eines von diesen ist die Integration einer Biogemüseproduzenten-Sektion. Vor zwei Jahren hat die im Kanton Bern ansässige Biogemüse-Produzentenvereinigung (bGPV) einen Korb kassiert. An der VSGP-Delegiertenversammlung in Arbon verweigerte man ihr die Mitgliedschaft. Damals hat man dem bGPV beschieden, über die ...
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