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Bell verkaufte weniger Fleisch in der Schweiz

Das erste Halbjahr 2019 war bei Bell durch stark steigende Rohmaterialpreise für Fleisch in Europa, den organisatorischen Umbau von Bell Deutschland und ungünstige Wetterverhältnisse geprägt.


Publiziert: 14.08.2019 / 11:27

Der bereinigte Warenumsatz der Bell Food Group lag mit 2 Milliarden Franken auf Vorjahresniveau, wie das unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt. Das bereinigte Absatzvolumen lag mit 266 Millionen Kilogramm um 2,2 Prozent über dem Vorjahr. Der Bruttogewinn sank derweil um CHF 3,4 Millionen auf rund 768 Millionen Franken. Darin enthalten ist der signifikante Anstieg der Rohstoffpreise bei Bell Deutschland und Bell International, der den Bruttogewinn mit rund 6 Millionen Franken belastet.

Schweizer Grillsaison verhalten gestartet

Der Warenumsatz von Bell Schweiz beläuft sich auf 982 Millionen Franken und ist damit im Vorjahresvergleich leicht rückläufig (CHF –13,5 Mio., –1,4 %). Dieser Rückgang ist primär auf den Absatzkanal Retail zurückzuführen, der 2019 insgesamt rückläufig war. Zudem startete auch die Grillsaison wetterbedingt verhalten. Das Absatzvolumen lag mit 61,7 Millionen Kilogramm um 2,1 Millionen Kilogramm (–3,3 %) unter Vorjahr.

Keine Wurstware in Deutschland

Am 24. Juni 2019 hat die Bell Food Group bekanntgegeben, das Wurstwarengeschäft von Bell Deutschland zu verkaufen. Der geschäftliche Fokus in Deutschland liegt künftig auf dem Ausbau der Position im Bereich hochwertiger deutscher und internationaler Rohschinken. Der Produktionsstandort Bad Wünnenberg wird im Verlauf des Jahres zu einem Produktionsbetrieb für Frisch-Convenience umgenutzt. Im Vergleich zum Vorjahr führt die Umnutzung im ersten Halbjahr zu geplanten Zusatzkosten in der Höhe von 2 Millionen Franken, wie die Firma mitteilt.

Im Ausblick schreibt die Bell Food Group, dass sie von anhaltend hohen Rohmaterialpreisen beim Schweinefleisch ausgeht. Aus diesem Grund streben sie im zweiten Halbjahr 2019 weitere Preiserhöhungen an, heisst es.

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