Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Bauernverbände: Neuer Präsident auch in Nidwalden

Nebst Luzern wird auch Nidwalden einen neuen höchsten Bauern bekommen: Hansueli Keiser gibt das Präsidium ab.


Auch Nidwalden wählt am 19. März einen neuen Bauern-Präsidenten. Und auch hier wird es wie in Luzern (siehe BauernZeitung vom 17. Januar) wohl eine Person von ausserhalb des bestehenden Vorstands sein. Der 40-jährige Bergbauer und Agronom Hansueli Keiser wird nach längerer Vorstandsarbeit und zuletzt fünf Jahren Präsidium demissionieren.

Nachfolger steht bereit

Einen Nachfolger hat man zwar an der Angel. Um den Namen wird aber noch ein Geheimnis gemacht. «Einen neuen Präsidenten zu finden war nicht gerade einfach», sagt Hansueli Keiser. Nur sechs Männer bilden den Vorstand in Nidwalden.

Einen weitaus grösseren Vorstand gibt es in Zug. Im leitenden Ausschuss arbeiten dann aber nur noch sieben Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer inklusive, mit. Vizepräsident Daniel Weiss hat dort seinen Rücktritt bekannt gegeben. Da seine Funktion Öffentlichkeitsarbeit wohl in das Aufgabengebiet der Geschäftsstelle aufgenommen wird, bestehe aber kein unmittelbarer Handlungsbedarf, heisst es aus Zug. Thomas Rickenbacher, der Präsident des Zuger Bauernverbandes, ist nach wie vor «sehr motiviert», wie er gegenüber dieser Zeitung berichtet. Auch ist in Zug kein offizielles Wahljahr.

«Nachfolger zu finden, war nicht gerade einfach.»

Hansueli Keiser, Präsident Bauernverband Nidwalden

ZBB: Lütolf folgt auf Murer

Am 24. März wird anlässlich der DV des Zentralschweizer Bauernbundes (ZBB) ein neuer Präsident gewählt. Der Zuger Josef Murer wird nach zehn Jahren kürzertreten, aber noch bis Ende Jahr im Vorstand ZBB und auch im Vorstand des Schweizer Bauernverbandes (SBV) verbleiben, um dort die Aufgaben in den Arbeitsgruppen zu Ende zu führen. Als Nachfolger für das ZBB-Präsidium steht noch LBV-Präsident Jakob Lütolf bereit. Diese Rochade macht auch insofern Sinn, da Lütolf als ZBB-Präsident ebenfalls im Vorstand des Schweizer Bauernverbands bleibt und seine Arbeit in der Berufsbildungskommission des SBV weiterführen kann, wo er seit ein paar Jahren den Vorsitz innehat.

Der Zentralschweizer Bauernbund bündelt die Interessen der kantonalen Bauernverbände der Zentralschweiz und weiterer Organisationen wie den Zentralschweizer Milchproduzenten beispielsweise. Der ZBB ist auf agrarpolitischer Ebene aktiv und bringt seine Anliegen aktiv über Zentralschweizer Parlamentarier(innen) in Bern und in diversen Arbeitsgruppen in Brugg beim SBV ein. Das Sekretariat führt Franz Philipp, Bauernvereinigung Schwyz.

Keine Rücktritte im Aargau

Je einen Rücktritt gibt es in Obwalden und in Uri, wie Geschäftsführer Daniel Blättler weiss. Diese betreffen aber nicht das Präsidium. Simon Niederberger und Wendelin Loretz bleiben nämlich im Amt. Offenbar ist die Nachfolgeregelung in beiden Kantonen noch nicht spruchreif abgeschlossen. Ebenfalls ein Vorstandsmitglied wird sein Amt in Schwyz zur Verfügung stellen. Zudem wird der neue Präsident von Bio Schwyz, Paul Ebnöther, in den Vorstand der Bauernvereinigung Schwyz

aufgenommen, berichtet Bauernsekretär Franz Philipp.

Keine Rochaden sind für Frühling 2020 im Aargau geplant. «Es sind mir jedenfalls keine bekannt», sagt BVA-

Präsident Alois Huber auf Anfrage. Gesamterneuerungswahlen stehen erst 2021 an und dann werden mindestens zwei Mitglieder aufgrund von Amtszeitbeschränkungen austreten.

Nachfolger für die zeitaufwendige und komplexe Vorstandsarbeit zu finden, fordert heraus, tönt es unisono aus den Kantonen. Gründe dafür seien vielfältig. Erstaunlich das recht tiefe Durchschnittsalter in vielen Vorständen der Region. In Obwalden und Uri liegt es um die 40, in Nidwalden gar darunter, in Zug bei gut 45 Jahren. Etwas älter sind die Vorstände im Aargau (49) und Luzern (50). 

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns