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Agroscope-Chefin will neue Regional-Satelliten

Nach dem jahrelangen schleichenden Personalabbau will die neue Agroscope-Chefin Eva Reinhard nun eine Grundsatz-Reform. Im ersten Interview in neuer Funktion erläutert sie, wie diese umgesetzt werden soll. Sie setzt auf kleine, effiziente und praxisnahe Regionalstellen, sogenannte Satelliten. Auch neue Standorte sind angedacht, zum Beispiel in der Zentralschweiz.


Publiziert: 26.07.2018 / 17:08

Seit April ist Eva Reinhard Leiterin von Agroscope. Die Bundes-Forschungsanstalt wird seit Jahren von nicht enden wollenden Reorganisationen durchgeschüttelt. Zuletzt sorgten die im März durch eine Indiskretion bekannt gewordenen Pläne für eine Zentralisierung in Posieux FR für Entrüstung bei Branche und Politikern.

Der Sparentscheid kam vom Gesamtbundesrat

Im Gespräch mit der BauernZeitung erklärt sie, wie der Entscheid entstanden ist und warum die Suppe wohl nicht ganz so heiss gegessen wird, wie man das im März noch meinte. Beim BLW, dem sie damals noch als Stv. Direktorin diente, sei man überrascht worden von den Plänen des Agrarministers, welche dieser wegen einer Indiskretion überhastet in einer Videobotschaft kommunizierte. Der Entscheid für den erneuten Sparschritt sei aber nicht von Johann Schneider-Amman, sondern von seinen Kollegen gefällt worden.

Es laufe derzeit eine Analyse, deren Resultate spätestens im Frühjahr 2019 vorliegen werden, so Reinhard. Auf deren Basis will man die Reformpläne dann konkretisieren. Die Pläne für eine Zentralisierung auf einem Campus sind unverändert. Punkto Standort und Organisation gibt es aber offenbar noch Spielraum: "Wie das umgesetzt wird ist noch nicht in Stein gemeisselt", sagt Reinhard im Interview, "da gibt es noch weitere Abklärungen.

Zuwenig Praxisbezug an den grossen Standorten

Klar ist auch, dass Agroscope weiterhin dezentral tätig bleibt. Derzeit prüft man intern, wie die geplanten Satelliten ausgestaltet werden sollen. Dabei ist laut Reinhard durchaus auch vorstellbar, dass neue Standorte dazukommen, als mögliche Optionen nennt sie die Zentralschweiz und das Berner Seeland, beides Regionen, wo die Produzenten mit ganz spezifischen Problemen konfrontiert sind, dies er vor Ort anzugehen gilt. Dabei ist ihr ein enger Praxisbezug sehr wichtig. Dieser werde durch die bestehenden grossen Standorte zu selten gewährleistet, so Reinhard.

akr

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