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2020 geriet deutlich mehr Vieh unter einen Zug

12 Mal kam es im letzten Jahr zu einer Kollision zwischen Grosstieren und Zügen. Das ist mehr als in der Vergangenheit, dafür wurde kein Kleinvieh überfahren.


Die SBB erfasst nicht, wie viele Einzeltiere auf den Gleisen verunfallen, sondern liefert Daten zu der Anzahl Kollisionen – unabhängig davon, ob nur ein Tier oder eine ganze Gruppe betroffen war. 2020 gab es demnach 12 Zusammenstösse mit Rindern oder Pferden, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung BUL meldet. 2019 waren es 10 gewesen. Es zeichne sich eine deutliche Zunahme gegenüber dem bisherigen 10-Jahres-Schnitt von 7,7 Unfallereignissen jährlich ab. 

Über 100 mal wurde es brenzlig

In 36 Fällen sind Nutztiere 2020 «mit unmittelbarer Kollisionsgefahr» auf den Schienen registriert worden und 111 Mal wurde Vieh in der Nähe einer Bahnstrecke mit «mittelbarer Kollisionsgefahr» gemeldet. Der jeweilige Durchschnitt über die letzten 10 Jahre lag bei 44,4 bzw. 86,3 Vorfällen in den beiden Kategorien. 

Immerhin gab es im letzten Jahr eine Abnahme bei den Unfällen mit Schafen und Ziegen: Kein Kleinvieh kollidierte mit einem Zug, was statistisch gesehen etwa vier Mal jährlich geschieht.

Sicherheit für Tiere in Gleisnähe

Kollisionen mit Vieh bedeuten eine Entgleisungsgefahr für Züge, Tierleid und Verluste für Tierhalterinnen und -halter. Die BUL empfiehlt zur Unfallprävention Folgendes:

Zäune: Die Zaunanlagen müssen stets korrekt und stabil ausgeführt sowie den geweideten Tierarten in Ausführung und Höhe angepasst sein. Dies gilt insbesondere auch für Herbstweiden. Eine regelmässige Kontrolle stellt sicher, dass der Zaun ordnungsgemäss funktioniert. 

Weideplatz: Parzellen müssen zur Beweidung geeignet sein. Weidewechsel oder Verladen von Gross- und Kleinvieh müssen gut vorbereitet, gesichert und mit geeigneten Hilfspersonen durchgeführt werden. Ein rechtzeitiger Weidewechsel bremst den Drang auszubrechen, weil zu wenig frisches Futter vorhanden ist.

Verhalten: Tiere in Gleisnähe müssen in ihrem Verhalten regelmässig beobachtet werden. Gerade die Anwesenheit von Wildtieren kann ganze Herden aufschrecken und Ausbrüche provozieren.

Im Notfall die Polizei alarmieren

Beim Ausbruch von Tieren oder weiteren Ereignissen, die den Bahnverkehr gefährden, müsse sofort die Polizei unter 117 alarmiert werden. «Begeben Sie sich auf keinen Fall selbst auf ungesicherte Geleise. Das Einfangen von Tierherden auf der Flucht ist gefährlich und erfordert erfahrene Hilfspersonen», schreibt die BUL.

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