Thema: Direktzahlungen

Der Ständerat lehnt die Kürzung der Direktzahlungen ab
Der Ständerat hat als Erstrat das Bundesbudget für das kommende Jahr und den Aufgaben- und Finanzplan 2025 bis 2027 diskutiert. Gegenüber dem Bundesrat nahm er mehrere Änderungen vor.
Nationalrat verschiebt 3,5 Prozent Acker-BFF um ein Jahr auf Januar 2025
Der Nationalrat hat eine Motion von Ständerätin Esther Friedli (SVP/SG) angenommen. Diese fordert eine Verschiebung der 3,5 Prozent Biodiversitätsförderflächen auf Ackerland um ein Jahr auf Januar 2025 und gleichzeitig die Prüfung weiterer Massnahmen. Die Abstimmung endete klar mit 119 zu 68 Stimmen – gegen den Willen von SP, Grünen und GLP.
Urner Bauern haben auf tiefem Niveau etwas mehr verdient
Die Einkommen stiegen letztes Jahr leicht. Den grössten Anteil am Verdienst haben auf den Höfen im Bergkanton die Direktzahlungen. Das zeigt der Lagebericht der Agro Treuhand.
Thurgauer Obstverband warnt vor Marktverzerrung
Die Finanzhilfen an die Pflanzung von robusten Apfelsorten seien ein marktverzerrendes Instrument des BLW, findet der Thurgauer Obstverband. Der Vorstand und die Fachstelle für Obstbau legen interessierten Produzenten in einem Schreiben nahe, man solle sich diesen Schritt sehr gut überlegen.
Für Grenzlandwirte wird die Hofdüngerausbringung komplizierter
Das Schaffhauser Landwirtschaftsamt informierte über Neuerungen auf 2024. Unter anderem müssen Bauern, die in Deutschland Land bewirtschaften, zukünftig vier Wochen vor dem Güllen einen Antrag einreichen.
Kommission fordert mehr Geld für Bauern und weniger fürs Asylwesen
Mehr Geld für die Landwirtschaft, finanziert mit Kürzungen im Asylwesen und bei der Regionalpolitik: Dies ist das Ergebnis nach mehrwöchigen Diskussionen ums Bundesbudget 2024 in der Finanzkommission des Nationalrats (FK-N).
Zu komplex: Direktzahlungssystem stösst an seine Grenzen
Der Weg ist klar: weniger Massnahmen- und mehr zielorientiert. Geht es nach dem BLW, steht das Direktzahlungssystem vor einem wesentlichen Umbruch.
Für den Schweizer Tierschutz sind die Beitragskürzungen «unverständlich»
Dass der Bund im Jahr 2024 die Biodiversitäts- und Tierwohlbeiträge kürzt, kommt beim Schweizer Tierschutz (STS) schlecht an. Die Landwirtschaftsbetriebe hätten sich in der Vergangenheit höher als geschätzt an Tierwohlprogrammen des Bundes beteiligt.
Ständeratskommission will Landwirte von Sparmassnahmen verschonen
Die Finanzkommission des Ständerats beantragt, im Bundesbudget 2024 über 40 Millionen mehr für Direktzahlungen, Tierrassen, Herdenschutz, Wein- und Zuckerrübenproduzenten bereitzustellen. Der SBV reagiert.
Bundesbeschlüsse verstärken den Druck auf Tierhaltung in der Zentralschweiz
Die Umlagerungen bei den Direktzahlungen treffen Tierhaltungsbetriebe in der Zentralschweiz überdurchschnittlich stark. Geschäftsführer der Bauernverbände nehmen Stellung.