Thema: Direktzahlungen

«Der Bund zieht sich aus der Förderung des Tierschutzes zurück»
Die Kürzung der Direktzahlungen und der BTS-Beiträge setze Eierproduzenten doppelt unter Druck, warnt Gallo Suisse. Die Kürzungen verstossen in den Augen des Verbands gegen Treu und Glauben und heizen ausserdem die Inflation an.
Bei Mängeln noch keine Kürzung der Direktzahlungen
Die neuen Vorschriften gegen Abdrift und Abschwemmung sind in Kraft, Mängel werden aber wegen offener Vollzugsfragen erst 2025 sanktioniert. Einzuhalten gilt es, die Regeln trotzdem.
Die grosse Umlagerung der Direktzahlungen ab 2024 ist beschlossen
Zur Finanzierung der neuen Produktionssystembeiträge senkt der Bundesrat diverse andere Direktzahlungen. Ausserdem legt er ein neues Reduktionsziel für Stickstoffverluste und einen zusätzlichen Beitrag für den Herdenschutz fest.
SBB will Biodiversität selbst angerechnet erhalten – und kappen den Bauern so die Beiträge
Wer Land der SBB pflegt und bewirtschaftet, soll dafür keine Direktzahlungen mehr anmelden können. So wollen es neue Verträge. Hintergrund ist der Aktionsplan Biodiversität, zu dem der Bund die Bahn verpflichtet hat.
Deckungsbeitrag-Berechnung von Acker-BFF beim Betrieb Grüter
Beim Biobetrieb der Familie Grüter sehen die DB-Berechnungen für Acker-BFF etwas schlechter aus. Grüters werden für die BFF-Fläche einen geringeren DBiB generieren können als mit Ackerkulturen. Hauptgrund ist, dass der Beitrag für Acker-BFF zu tief ist.
Deckungsbeitrag-Berechnung von Acker-BFF beim Betrieb Luder
Für Stefan Luder sind die Acker-BFF-Elemente nichts Neues. Er hat bereits vor der Einführung der 3,5 % BFF auf Acker-fläche solche Elemente auf seinem Betrieb angelegt. Für seinen viehlosen Betrieb sind die Elemente ökologisch und ökonomisch wertvoll.
Deckungsbeitrag-Berechnung von Acker-BFF beim Betrieb Anderhub
Auf dem Schweinezuchtbetrieb von Peter Anderhub wurden bisher noch keine Acker-BFF angelegt aus Furcht vor dem zusätzlichen Arbeitsaufwand. Zudem wird die Acker-BFF auch seine Suisse Bilanz beeinflussen. Dieses Problem kann er aber einfach lösen.
Wie wirtschaftlich sind Acker-BFF?
Per 2024 müssen auf Ackerbaubetrieben 3,5 % Acker-BFF angelegt werden. Dass dies ökologisch sinnvoll sein soll, ist nachvollziehbar. Doch wie sieht es wirtschaftlich aus? Dazu wurden auf drei Praxisbetrieben DB-Berechnungen durchgeführt.
Mangelt es an Weidefutter, verschafft eine Ausnahmeregelung Abhilfe
Im Kanton Solothurn kann der Weidegang in begründeten Fällen durch Auslauf im Laufhof ersetzt werden. Ein Vermerk im Auslaufjournal ist zwingend.
Sorgen Sie für angemessene Entschädigung, wenn jemand Ihr Land nutzt
Unternehmen, Private, Vereine und die öffentliche Hand klopfen gelegentlich an, um eine Fläche temporär zu beanspruchen. Neben Bodenschutz, Abmeldung von den Direktzahlungen und Ertrags-Entschädigung sind mögliche Mehraufwände und faire Zuschläge nicht zu vergessen.