Thema: Agrarpolitik

Vom operativen und strategischen Denken
Daniel Weber macht sich Gedanken darüber, welche Entscheide die Regierung und welche die Verwaltung und das Volk fällen sollten.
Auch Ständerat budgetiert mehr Geld für Herdenschutz und die einheimischen Nutztierrassen
Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat das Bundes-Budget für 2023 genehmigt. Nationalrat und Ständerat erhöhten die Ausgaben in wenigen Punkten. Die Landwirtschaft erhält mehr Mittel zur Absatzförderung von Schweizer Wein, für den Herdenschutz und den Erhalt der einheimischen Nutztierrassen.
Aus eins mach zwei: Hat ein Paar zwei Betriebe, gelten diese künftig nicht mehr automatisch als einer
Ehe-, Konkubinatspaare oder Personen in eingetragener Partnerschaft dürfen künftig selbstständige Betriebe bewirtschaften. Dabei darf der eine sogar Bio sein und der andere nach ÖLN-Richtlinien bewirtschaftet werden.
StandPunkt von Martin Rufer: Lehrstück in Sachen Überregulierung
Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbands, nimmt Stellung zur parlamentarischen Initiative, mit den beiden Absenkpfaden für Risiken der Pflanzenschutzmittel sowie Nährstoffe. Damit werde ein Bürokratie-Monster geschaffen, schreibt Rufer.
Nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch das Gesundheitswesen braucht Perspektiven
Unsere Gastautorin wirft einen Blick zurück auf ein turbulentes Jahr. Sie wünscht sich, dass es ähnliche Diskussionen, wie sie derzeit für die zukünftige Ausrichtung der Schweizer Landwirtschaft stattfinden, auch für das Gesundheitswesen geben würde.
Der Bund fördert Fleischkonsum zu sehr und Veganer zu wenig, findet Vision Landwirtschaft
Nahrungsmittel werden vom Bund mit unterschiedlichen Beträgen unterstützt. Das führe zu einer Ungleichbehandlung je nach Ernährungsstil und behindere den Übergang zu einer nachhaltigen Ernährung.
Berner Standesinitiative zum Erhalt der Selbstversorgung mit Schweizer Zucker
Der Grosse Rat des Kantons Bern reicht eine Standesinitiative ein, die den Erhalt der Selbstversorgung mit Schweizer Zucker fordert. Der Selbstversorgungsgrad mit Schweizer Zucker von derzeit 70 Prozent soll mindestens auf dem Niveau der Vorjahre bleiben und die Forschung und Entwicklung von resistenteren Rüben-Sorten soll gefördert werden.
Die umstrittenen 10 Prozent der Suisse Bilanz
Ab 2025 wird die Suisse Bilanz ohne den tolerierten Fehlerbereich von 10 Prozent gerechnet. Das soll zur Senkung der Nährstoffverluste beitragen. Die bereits beschlossene Sache sorgt für Unverständnis und lässt viele Fragen offen.
Schweinemarkt, Bundesratswahl und Basiskommunikation – das waren die Themen an der Anicom-Regionaltagung
«2023 wird kein Bombenjahr, aber die Marktlage bei den Schweinen wird entspannter», sagte Julius Jordi, Anicom-Leiter Ostschweiz. Darauf hoffen wohl alle Schweinehalter. Aber an der Regionalversammlung ging es nicht nur um den Schweineabsatz. Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbands, war zu Gast und brachte die Bundesratswahl vom 7. Dezember und Departementsverteilung aufs Tapet.
Der neue Weidebeitrag wird definitiv nicht zum Weide-Spaziergang
Die Höhe der Zahlungen in der Erweiterung des RAUS-Programms ist verlockend. Mindestens so abschreckend sind aber die Hürden, die es zu überwinden gilt, um den Beitrag auszulösen.