Thema: Agrarpolitik

Bald gilt: Keine Vorsorge – kein Investitionskredit
Die eigentlichen Leidtragenden einer «fehlgeleiteten» Investitionspolitik seien häufig die Bäuerinnen, sagt Markus Ming. Es liege zwar in der Eigenverantwortung der Betriebe, für einen angemessenen Versicherungsschutz zu sorgen. «Doch bei vielen müsste der Staat den entsprechenden Druck ausüben.» Daran arbeitet das Bundesamt für Landwirtschaft. So soll zukünftig als Voraussetzung für den Bezug von Investitionshilfen die soziale Absicherung des Ehepartners sichergestellt sein.
VMMO fordert: Markt soll Mehraufwand der Produzenten mittragen
In diesen Wochen finden im Einzugsgebiet der Genossenschaft Vereinigte Milchbauern Mitte-Ost Informationsveranstaltungen für die Mitglieder statt. Im st.-gallischen Kirchberg ging es unter anderem um die Agrarpolitik und die Entwicklungen auf dem Milchmarkt.
Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt
Im Toggenburg kämpfen Alpgebäudebesitzer gegen die angebliche Enteignung durch den Kanton St. Gallen. Redaktorin Stefanie Giger begleitet die Geschichte seit einem Jahr und kommt in einer Zwischenbilanz zum Schluss, dass sich der Kampf für die Bauern gelohnt hat. Doch am Ziel ist man noch lange nicht.
Im Kanton Zürich wird der Klimawandel in den Fokus gerückt
Der Zürcher Regierungsrat hat die Teilrevision 2020 des kantonalen Richtplans an den Kantonsrat überwiesen. Diese sieht Anpassungen vor, die auch die Landwirtschaft betreffen.
Troubles um Schlachtgewicht an der Herbstversammlung der IG Bio-Weide-Beef
Der Absatz läuft gut, aber es braucht noch mehr Produzenten und Produzentinnen. Geschäftsführer Heinz Herzog rechnet für 2022 mit rund 5400 Tieren. Das ist einiges weniger als in den Vorjahren – dies, obwohl Micarna gerne mehr Tiere hätte und sich 10 Prozent mehr Schlachtungen wünschen würde. Seitens der Teilnehmer war zu hören, dass die Micarna selbst schuld sei, wenn sie weniger Tiere bekomme. So wünsche die Migrostochter ein Zielgewicht von 260 bis 280 kg in der CH-Tax-Fettkategorie 3. Liegt man über 300 kg drohen Abzüge.
Nationalrat budgetiert mehr Geld für Herdenschutz und die einheimischen Nutztierrassen
Der Nationalrat hat in der Budget-Debatte 2023 mehr Geld für Herdenschutz (von 8 auf 12 Millionen Franken) und für die Erhaltung einheimischer Nutztierrassen (von 30 auf 34 Millionen Franken) beschlossen. Zehn Stunden, verteilt über drei Sitzungstage, hat der Nationalrat über das Bundes-Budget 2023 debattiert – und es schliesslich genehmigt.
Ständerat will Moratoriums-Ausnahme für gentechnisch veränderte Organismen GVO
Der Ständerat will gentechnisch veränderte Organismen GVO von der Verlängerung des Gentech-Moratoriums bis Ende 2025 ausklammern. Der Entscheid fiel bei 21 zu 21 Stimmen mit dem Stichentscheid des Ständeratspräsidenten äusserst knapp. Das Geschäft geht nun zurück an den Nationalrat, der eine Ausnahme für die Genom-Editierung noch im September 2022 sehr klar abgelehnt hatte.
Dieser Rechner zeigt, wie hoch Ihre Direktzahlungen 2023 mit den Neuerungen ausfallen
Mithilfe einer Excel-Tabelle können Betriebsleiter(innen) die Höhe ihrer Direktzahlungen für das nächste Jahr berechnen. Dabei werden die neuen Beitragsprogramme im Rahmen der Pa. Iv. 19.475 berücksichtigt.
Urner Bauern sorgen sich wegen Grossraubtieren um ihr Vieh
Der Wolf und die finanzielle Situation auf den Betrieben standen bei der Präsentation des Lageberichts zur Urner Landwirtschaft im Mittelpunkt.
Fortschritte beim Herdenschutz, trotzdem bleibt die Situation auf den Urner Kleinalpen schwierig
Auf dem Bielenhof in Erstfeld informierte der Urner Bauernverband, die Agro Treuhand Uri, das Landwirtschaftsamt und das Labor der Urkantone über die Brennpunkte der Urner Landwirtschaft. Der Herdenschutz war ein wichtiges Thema.