Thema: Agrarpolitik

«Schreiendes» Gemüse und eine Petition gegen Saatgut-Patente
Es ist verboten, konventionell gezüchtetes Saatgut zu patentieren – trotzdem gibt es immer mehr solche Patente, kritisiert die Koalition «No Patents on Seeds». Mit Gemüse in Übergrösse und einer Petition an den Bundesrat verlieh sie ihrem Anliegen Nachdruck.
Imker wenden sich für die 3,5 Prozent Acker-BFF ans Parlament
Vor den Beratungen über Motionen gegen die Pflicht zu 3,5 Prozent BFF auf Ackerflächen spricht sich Apisuise klar für deren Einführung aus. Der Selbstversorgungsgrad lasse sich anderweitig viel effizienter steigern.
AP 2030+: Die Kantone wollen nicht mehr abseits stehen, sondern mitreden
«Der Bundesrat muss mit uns Kantonen zusammenarbeiten», fordert Landeshauptmann Appenzell Innerrhoden Stefan Müller. Müller, auch Präsident der Konferenz der kantonalen Landwirtschaftsdirektoren (LDK), traf sich mit Bundesrat Parmelin zu einem knapp einstündigen Gespräch. Das BauernZeitung wollte wissen, wie es gelaufen ist.
«Viele Probleme können die Bäuerinnen und Bauern nicht alleine lösen»
Die Land- und Ernährungswirtschaft steht vielen Herausforderungen gegenüber. Politisch kann sie die meisten Probleme nicht alleine lösen. Warum eine Ernährungspolitik Abhilfe schaffen könnte, erklärt Lukas Fesenfeld.
«Die Bauernfamilien stehen im Zentrum»
Dem solothurnischen Bauernsekretär Edgar Kupper gefällt seine Aufgabe. Die Interessenvertretung der Landwirtschaft ist vielfältig und herausfordernd.
Das harte Los der britischen Farmer
Eine Schweizer Landwirtschaftsdelegation ist nach Grossbritannien gereist, um sich ein Bild der dortigen Landwirtschaft zu verschaffen. Im Gegensatz zu den Schweizer Landwirtinnen und Landwirten, können die britischen Farmer über Label aktuell keine höheren Erlöse generieren.
Mehr BFF im Ackerbau – «Das sollten wir nicht als akademische Spielerei abtun»
Das Argument der Versorgungssicherheit lassen die Befürworter einer Pflicht für 3,5 Prozent Biodiversitätsförderfläche BFF im Ackerbau nicht gelten. Allerdings werden gewisse bestehende Acker-BFF nicht anerkannt und andere sind in ihrer Wirkung umstritten.
Bundesrat Rösti übernimmt mit dem Uvek ein Schlüsseldepartement für die Bauern
Nur ein Tag nach der Wahl kann der neu gewählte Albert Rösti ein erstes Erfolgserlebnis verbuchen: Er darf das Umwelt-, Verkehrs- und Energiedepartement übernehmen. Das dürfte auch auf die Landwirtschaft Auswirkungen haben.
Der Nationalrat beschliesst vorbeugende Abschüsse von Wölfen
Das Parlament will, dass Wölfe im Herbst und Winter vorbeugend geschossen werden dürfen – unabhängig davon, ob ein Wolf Schaden anrichtete oder nicht. Das hat nach dem Ständerat auch der Nationalrat beschlossen. Die Debatte war geprägt von emotionalen Berichten – und hatte angesichts der taktischen Züge den Charakter eines Schachspiels.
Was bedeutet der neue Bundesrat für Agrarpolitik und Städte?
Die Zusammensetzung des neuen Bundesrates könnte laut einem Politologen dazu führen, dass bei der Liberalisierung der Landwirtschaft auf die Bremse getreten wird. Sowohl Rösti als auch Baume-Schneider wollen urbane Gebiete aber nicht zu kurz kommen lassen.