Thema: Agrarpolitik

Kantonale Finanzspritze für Karte von Luzerner Fruchtfolgeflächen
Im Kanton Luzern sollen in den nächsten zehn Jahren alle Fruchtfolgeflächen in einer Karte festgehalten werden. Der Luzerner Regierungsrat hat dazu 12 Millionen Franken bewilligt.
Nationalrat besteht auf die Offenlegungspflicht für Futtermittel
In der Vorlage zur Verminderung von Pestizid-Risiken für das Trinkwasser bleiben zwei Punkte umstritten. Noch nicht einig sind sich die Räte zunächst, wie weit die Offenlegungspflicht für Dünger- und Futterlieferungen gehen soll. Diese soll Grundlage sein für die Erstellung von Nährstoffbilanzen.
Wald als Kohlenstoff-Speicher: Mehr Kohle bringt hier tatsächlich Kohle
Wald Luzern strebt eine Gruppenlösung für Wald als CO2-Speicher an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Forst als Kohlenstoff-Senke zu nutzen und das Interesse der Regionalorganisationen ist gross.
Ständerat will Absatz von Schweizer Weinen nicht fördern
Der Ständerat will Importeure von ausländischen Weinen nicht verpflichten, auch Schweizer Weine in den Handel zu bringen, um durch die Pandemie geschädigte Produzenten zu unterstützen. Er lehnte eine Motion von Marianne Maret (CVP/VS) ab. Der Vorstoss ist damit vom Tisch.
Noch umstrittene Punkte in der Vorlage zum Trinkwasserschutz
Auf die Grundzüge der Vorlage zur Verminderung von Pestizid-Risiken für das Trinkwasser haben sich die Räte bereits geeinigt. Noch umstritten ist aber unter anderem, ob die Kantone mehr Grundwasserfassungen als heute benennen müssen, damit diese besser geschützt werden können.
Wachsende Wolfsrudel in der Region Surselva: Landwirte fordern jetzt Lösungen
Angesichts der sich häufenden Wolfssichtungen und der bevorstehenden Sömmerungssaison, wendeten sich am Montag «Pro alpine Kulturlandschaft» und der Bauernverein Surselva mit einem offenen Brief an die Gemeindepräsidentinnen und -Präsidenten der Region Surselva.
Gastbeitrag: Die Schweizer Landwirtschaft darf nicht gefährdet werden!
Die beiden Pflanzenschutz-Initiativen sind ein Angriff auf die Schweizer Landwirtschaft und strotzen vor Widersprüchlichkeit, findet unser Gastautor Mike Egger. Auf der einen Seite wird eine lokal produzierende Landwirtschaft verlangt, andererseits verteufelt man die neuen und modernen Produktionsmethoden.
Wegen Bürokratie-Schikane: Keine badische Gemüselieferanten mehr in der Stadt Basel
Produzenten aus dem grenznahen Deutschland dürfen ihr Gemüse wegen einer geänderten Einfuhrregel nicht mehr nach Basel liefern. «Schikane!» finden Produzenten und Politiker und wenden sich in einem Brief an Bundesrat Ueli Maurer.
Ökonom Mathias Binswanger: «Eine Vereinfachung der Schweizer Agrarpolitik ist notwendig!»
«Eine Vereinfachung der Agrarpolitik ist notwendig», antwortet Ökonom Mathias Binswanger auf das Editorial von «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer. Dieser fordert: «Die Agrarpolitik AP22+ und das damit verbundenen Bürokratie-Monster gehört auf den Misthaufen.»
Ende der Vernehmlassung: Eine Mehrheit sprach sich für Verlängerung des Gentech-Moratoriums aus
Der Bundesrat will das Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft um weitere vier Jahre verlängern. Die Zustimmung für das Vorhaben überwiegt bei den Parteien und Verbänden. Die Vernehmlassung dazu endete am 25. Februar.