Schicksalsgeschichten

Im Rahmen unserer Schicksalsserie lassen wir Personen mit bäuerlichem Hintergrund über schwierige und emotionale Themen sprechen, die unsere Leserschaft und Personen ausserhalb der Landwirtschaft beschäftigen. Wir haben dieses Gefäss eröffnet, weil wir es wichtig finden, auch tabuisierte Themen anzusprechen und den Dialog darüber zu erleichtern.
«Die hatten niemanden und waren niemand»: Agrarmuseum Burgrain erinnert an tragische Schicksale von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
Im ehemaligen Bürgerasyl beim heutigen Agrarmuseum Burgrain lebten Menschen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. Fürsorgerische Zwangsmassnahmen betrafen in der Schweiz Hunderttausende Menschen. Eine Ausstellung beim Agrarmuseum erzählt von Gewalt, Willkür und Ausgrenzung – auch auf Bauernhöfen.
Hinschauen statt wegschauen: Was tun bei Verdacht auf häusliche Gewalt?
Auch in ländlichen Regionen kommt häusliche Gewalt vor. Wer Schreie hört, Veränderungen bei Bekannten bemerkt oder sich Sorgen um eine nahestehende Person macht, fragt sich oft: Soll ich mich einmischen? Fachpersonen sagen: Hinschauen und Hilfe anbieten kann Leben verändern.
Bauerntochter wurde jahrelang gemobbt: «Sie sagten, ich sei nichts wert»
Ziegenjungzüchterin Anita Marina Zahnd wurde während ihrer ganzen Schulzeit heftig gemobbt. Das hat bei ihr bis heute tiefe Spuren hinterlassen. Jetzt macht sie auf das Problem aufmerksam – auf Instagram, in den Medien und als Model im Schweizer Bauernkalender.Lesen