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Zeit ist Geld – auch in der Eierproduktion

In der Schweiz werden mehr und mehr Eier gegessen, aber auch produziert. An der Geflügelfachtagung «Zeit ist Geld» berichteten Fachleute und Praktiker, wie man das Eier-Handling automatisieren kann.


«Es geht aufwärts», sagte Daniel Würgler, Präsident Gallosuisse, im Auftaktreferat zur gestrigen Geflügelfachtagung in Ruswil. Dabei sprach er von den Perspektiven im Eiermarkt. Sowohl der Konsum als auch die Produktion von Eiern sei in der Schweiz gestiegen. Schweizerinnen und Schweizer essen zudem immer mehr Eier aus inländischer Produktion. Der Inlandanteil von Eiern ist in der Schweiz, im Vergleich zu anderen Produkten, mit 63% etwas tiefer. Es gibt also noch Steigerungspotenzial.

Der Konsum und die Produktion von Eiern steigen.

Keine Überschüsse generieren

«Aber Achtung!», warnte Würgler «das Wachstum sollte nicht zu schnell gehen». Denn die grösste Herausforderung im Eiermarkt sei die Saisonalität. Hierbei sind nicht die Hühner die Verursacher, denn diese legen jeden Tag gleichviele Eier. Nein hier verhalten sich die Konsumenten saisonal. An Ostern und vor Weihnachten essen Schweizerinnen und Schweizer mehr Eier als im restlichen Jahr. Nun gilt es also im Eiermarkt keine Überschusswaren zu produzieren. Zudem versucht Gallo Suisse, ganzjährig den Konsum von Schweizer Eiern zu fördern.

Das Interesse an der Geflügelfachtagung in Ruswil war riesig. 160 Personen sind am Mittwoch an den Produktionsstandort von Krieger gereist. «Wir mussten in den letzten Tagen sogar leider viele Absagen erteilen», gab sich Toni Fleischlin, Leiter Geflügel, erfreut.

Eierhandling automatisieren

Das Thema der Tagung lautete «Zeit ist Geld». Dabei ging es schwergewichtig um das Eiermanagement. Die Holländische Herstellerfirma Prinzen, stellte verschiedene automatische Eierverpackungskonzepte vor. Mit diesen könne massiv Zeit gespart werden. So verpackt zum Beispiel der «PSPC Farmpacker» pro Stunde 18’000 Eier in 30er Höcker oder auch in 10er Eierkartons.  

Dabei platziert die Maschine die Eier immer mit der Spitze nach unten in die Höcker. Das ist wichtig, damit die Eier – sowohl Konsum- als auch Bruteier – nicht kaputt gehen.

 

«Spart Zeit und schont den Rücken»

Auch ein Praktiker erzählte von seinen Erfahrungen. Rolf Pfeiffer führt mit seiner Partnerin sowie zwei Betriebszweiggemeinschaftern einen Betrieb in Ammerzwil bei Schüpfen BE. Pfeiffer hat 16'000 Freilandlegehennen und 5000 Hennen in Bodenhaltung. Er setzt auf seinem Betrieb für das Verpacken der Eier einen Farmpacker ein und hat seit neuestem auch einen M’eggbot. Dieser Roboter stapelt die 10er-Höcker-Stapel automatisch auf ein Palett. «Dies spart Zeit und schont den Rücken», sagt Pfeiffer. «Ich würde ihn nicht mehr hergeben».

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