Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

Wilderer von Elefant niedergetrampelt und von Löwen gefressen

Im südafrikanischen Kruger-Nationalpark ist ein mutmasslicher Wilderer auf der Jagd nach Nashörnern offenbar von einem Elefanten niedergetrampelt und danach von Löwen gefressen worden.


von sda
Publiziert: 08.04.2019 / 19:03

Ein Sprecher der Parkverwaltung sagte am Montag der Nachrichtenagentur AFP, Komplizen des Wilderers hätten dessen Familie informiert, dass der Mann am Dienstag vergangener Woche von einem Elefanten zerquetscht worden sei. Die Angehörigen informierten demnach die Parkleitung darüber, die daraufhin eine Suche nach der Leiche des Wilderers einleitete.

Trotz einer intensiven Suche hätten die Parkwächter bis Donnerstag aber lediglich einen Schädel gefunden, sagte Parksprecher Isaac Phaala. In dem Gebiet sei eine Gruppe Löwen gesichtet worden "und es scheint, dass sie die Leiche des Opfers verspeist haben".

Der Direktor des Kruger-Nationalparks, Glenn Phillips, nahm den Vorfall zum Anlass, vor einem unbefugten Eindringen in das Schutzgebiet zu warnen. "Illegal und zu Fuss in den Kruger-Nationalpark zu gehen, ist nicht klug", erklärte er. Vielmehr seien solche Aktionen "sehr gefährlich und dieser Vorfall ist ein neuer Beweis dafür". Vier mutmassliche Komplizen des getöteten Wilderers wurden festgenommen.

Jedes Jahr werden tausende Nashörner in Afrika von Wilderern getötet. Diesen geht es um die Hörner der Tiere. Sie gelten in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel, obwohl sie wie die Fingernägel von Menschen nur aus Keratin bestehen. Insbesondere in China und Vietnam werden für die Hörner hohe Preise gezahlt.

In Afrika leben nur noch rund 5000 Spitzmaulnashörner, davon fast 1900 in Südafrika. In dem Land leben ausserdem rund 20'000 Breitmaulnashörner und damit rund 80 Prozent des weltweiten Bestandes dieser Art.

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentare (0)
Kommentar erfassen
Mehr als fünf Meter lange Riesen-Python in Florida gefangen
Eine mehr als fünf Meter lange Riesen-Python haben Forscher im US-Bundesstaat Florida gefangen. Die 5,20 Meter lange und 64 Kilogramm schwere Schlange sei eine der grössten, die jemals im Süden Floridas gefunden worden sei, erklärte das Naturreservat Big Cypress.
Artikel lesen
Die Forscher spürten die Schlange mit einer ungewöhnlichen Methode auf: Sie statteten männliche Pythons mit Peilsendern aus und verfolgten sie zu brütenden Schlangenweibchen. Bei der gefangenen Python wurden 73 Eier entdeckt. Pythons sind eine invasive Tierart und wurden in den 1980er Jahren erstmals im Süden Floridas gesichtet. Weil sie in der Region keine natürlichen Feinde haben, konnten sie ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!