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Weniger Risse als im 2018: Im Wallis haben 18 Wölfe rund 200 Nutztiere gerissen

Im Kanton Wallis hat sich die Zahl der identifizierten Wölfe innert Jahresfrist von neun auf 18 verdoppelt. Trotzdem wurden weniger Nutztiere gerissen. Der Grund könnte ein verbesserter Herdenschutz sein.


Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für die Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2019 eine Bilanz der Auswirkungen der Wolfpräsenz im Wallis erstellt. Demnach wurden in diesem Zeitraum 18 verschiedene Wölfe identifiziert, darunter zehn neue Individuen.

Im Chablais wurde, wie bereits bekannt, die Geburt von sieben Wolfswelpen nachgewiesen. Hinzu kommen zwei bis drei Jungwölfe im Vallon de Rechy und im Val d'Anniviers.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren im Wallis neun Wölfe gezählt worden, wie der Wildtierbiologe Sascha Wellig vom DJFW am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Im Jahr 2017 waren es erst fünf Wölfe gewesen. Wellig geht davon aus, dass die Wolfspopulation im Wallis auch im nächsten Jahr zunehmen wird.

Weniger Risse

Die Schadensbilanz beläuft sich für den beobachteten Zeitraum im 2019 auf 205 Nutztiere. Im Vorjahr waren es 269 gewesen. Weshalb es trotz der grösseren Wolfspräsenz etwas weniger Risse gegeben habe, sei schwierig zu sagen, sagte Wellig. Möglicherweise sei der Herdenschutz verbessert worden.

Bei den Wildtieren wurden vor allem Rot- und Rehwild sowie in einzelnen Regionen Gämsen gerissen. Die Risszahlen belaufen sich in dieser Kategorie auf 116. Sie sind laut dem DJFW aber nicht massgebend, da ein Grossteil des gerissenen Wildes unentdeckt bleibe.

Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Einzelabschussbewilligung oder für eine Regulierung der Wolfsrudel seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben, teilte der Kanton Wallis weiter mit. Der ökonomische Schaden der Risse beläuft sich auf 66'615 Franken. Der Bund beteiligt sich mit 80 Prozent an den Kosten.

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