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Umweltverbände fordern grundlegende Überarbeitung der PSM-Zulassung

Verschiedene Umweltschutzorganisationen kritisieren, bei beim Prozess für die Zulassung neuer Pflanzenschutzmittel (PSM) werde die Umwelt zu wenig stark gewichtet. Es gebe eine Machtkonzentration beim BLW.


Naturschutz und Umwelt kommen beim Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel (PSM) zu kurz, bemängeln WWF, Bird Life, Greenpeace und Pro Natura in einer gemeinsamen Mitteilung. Schon seit Jahren kritisiere man die fehlende Unabhängigkeit der Zulassungsstelle zur Beurteilung neuer PSM.  

Machtkonzentration beim BLW

Da das Forschungsinstitut Agroscope dem Bundesamt für Landwirtschaft BLW unterstellt ist, werde die Macht im Zulassungsverfahren beim BLW konzentriert, heisst es weiter. Ein Bericht des Wirtschaftsprüfers KPMG schlage eine neutrale Stelle vor, damit die Beurteilunsgexperten für die Auswirkungen von PSM auf Nichtzielorgansimen vom BLW unabhängig wären.

Mehr über die Rolle von Agroscope im Zulassungsverfahren erfahren Sie hier

Neu-Überprüfung dauert zu lange

Ausserdem ist es aus Sicht der Umweltverbände «unhaltbar», dass das heutige Zulassungsverfahren nicht zeitgerecht auf (neue) Erkenntnisse zum Risiko von PSM reagieren könne. Die Re-Evaluation bereits zugelassener Wirkstoffe dauere «ewig». 

Mehr Transparenz gefordert

Die Entscheidungsgrundlagen, auf denen die Zulassung basiert, müssen transparent sowie die Erkenntnisse aus dem Vollzug offen und zugänglich sein, heisst es weiter. 

Überhaupt müsse der Bundesrat die Frage beantworten, wie die begrenzte Kontrollierbarkeit von Risikomanagement-Massnahmen behoben werde.  

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