Im Sommer hat eine Untersuchung des St. Galler Amts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen (AVSV) gezeigt, dass Mineralöl aus Eutercrème in der Milch von Ausstellungen nachweisbar ist. Damit die an Ausstellungen produzierte Milch den Anforderungen der Kantonsärzten entsprechend rückstandsfrei ist, hat die  Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) beschlossen, ab dem 1. Dezember 2021 die Ausstellungsteilnahme oder Rangierung mit Tieren mit eingeölten, -gesalbten oder -gecrèmten Eutern zu verbieten. Der Vorstand habe diesen Entscheid am 21. Oktober gefällt, so eine Mitteilung.

Auch eine Imagekorrektur

In ihrer Mitteilung nennt die ASR die Korrektur eines vermehrt negativ wahrgenommenen Images als Grund für die Anpassung ihres Ausstellungsreglements. Weiter wird darauf hingewiesen, dass die Organisationskomitees und Aussteller für eine saubere und einwandfreie Handhabung des Melkens verantwortlich seien.

Für die Zukunft

Die ASR setze sich für die Zukunft der Milchviehausstellungen ein. Diese seien ein unverzichtbares Schaufenster für die Präsentation der Zuchttiere und ausserdem für die Züchter ein wichtiger Ort des Austauschs und der Begegnung