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Spieltipp und Wettbewerb: Hofübergabe spielend angehen

Mit dem Brett-Spiel «Parcours» lassen sich keine grossen Konflikte lösen, aber eventuell einige zukünftige vermeiden. Entwickelt hat es die HAFL mit Partnern aus der Praxis und Bauernfamilien.


Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) hat ein Brettspiel zum Thema Hofübergabe lanciert. «Parcours» ist ein Mix aus «Leiterlispiel» und «Eile mit Weile». Man würfelt, darf manchmal zusätzliche Felder vorrücken oder fällt zurück und landet dabei auf Situations- oder Ereignisfeldern. Beim Spiel geht es darum, dass sich bei einer Hofübergabe im Vorfeld alle Beteiligten Gedanken über Dinge machen, die ihnen wichtig sind. 

Mitmachen und gewinnen

Die BauernZeitung verlost einmal das Spiel «Parcours». Am Wettbewerb teilnehmen kann man via unten stehendem Link bis Ostermontag, 13 April (Mitternacht).

Hier geht es zum Wettbewerbsformular

Falls Sie nicht zu den Gewinnern gehören, kann man das Spiel auch bestellen.

Hofübergabe-Spiel «Parcours», Preis für Bauernfamilien Fr. 44.– plus Versandkosten.

Situationen aus dem Alltag

Im Spiel gibt es Situationen zu beurteilen wie folgende: «Meine Schwiegereltern treten im Bauernhaus wie gewohnt, ohne anzuklopfen, einfach in die Küche ein. Das stört mich als Partner der Juniorchefin. Ich möchte, dass sie anklopfen. Wie gehe ich vor?» Auf der Rückseite sind drei mögliche Antworten aufgelistet, von denen eine gewählt werden kann. Es dürfen aber auch eigene Antworten formuliert werden. Die anderen Mitspieler verteilen lachende oder nachdenkliche Smileys für die Antworten. Wenn man gar nicht mit der Antwort einverstandne ist, kann sogar die Vetokarte gelegt werden.

Meist stimmen die Rolle aus dem richtigen Leben und die Rolle, die im Spiel durch die Situationskarte eingenommen werden muss, nicht überein. Das führt zu einem Perspektivenwechsel, der zu mehr Verständnis für die anderen Beteiligten führen kann. 

Zwei Spielvarianten

Das Spiel hat zwei Spielvarianten: «Wer zuerst?» und «Alle gemeinsam». Bei der ersten Variante spielt jeder für sich. Man steht im Wettbewerb zueinander, da es ganz klar einen Sieger gibt. Laut Sandra Contzen, Projektleiterin HAFL, muss weniger diskutiert werden, der Spielfluss ist schneller, und man kann auch etwas gemein zu den andern sein. Dadurch sei diese Variante ein bisschen dynamischer als die Variante zwei. 

In dieser spielen alle miteinander gegen eine Kuh. Entweder gewinnen also alle zusammen oder man wird gemeinsam von der Kuh besiegt. Hier steht ganz klar das Teamplay im Vordergrund und viel Diskussion ist angesagt. Ein Spieldurchlauf dauert in beiden Fällen zwischen 20 Minuten bis zu dreiviertel Stunde. «Beim Testen wurde bei beiden Varianten viel gelacht, da einige Situationen etwas überspitzt sind», meint Contzen. 

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