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Rindvieh- und Schweinebestände befinden sich 2018 im Sinkflug

Ein Blick in die Statistik von Agristat zeigt, dass die Bestände von Schweinen und Rindvieh minimal abgenommen haben. Hingegen sind die Hühner-Bestände gestiegen.


Publiziert: 11.10.2018 / 12:41

Der Rindvieh-Bestand wurde mithilfe der Tierverkehrsdatenbank (TVD) ermittelt. Die aktuellen Bestände wurden anhand unvollständiger AGIS-Daten der Direktzahlungserhebung 2018 geschätzt. Genauere Zahlen zu den Tierbeständen des Jahres 2018 werden mit der Publikation durch das Bundesamt für Statistik (BFS) zu Beginn des Jahres 2019 verfügbar sein.

Rindvieh: Das Trockenjahr setzt dem Bestand zu

Der Gesamtbestand entwickelt sich 2018 minim rückläufig (-0,1 %). Den grössten Rückgang verzeichnet der Milchkuhbestand (-7373 Kühe bzw. -1,3 %). Der Bestand der anderen Kühe (+2606 bzw. +2.1 %) kompensiert den Rückgang der Milchkühe nur teilweise. Eine tendenzielle Zunahme ergibt sich bei den Tieren von 1 bis 2 Jahren. Der Grund dürfte in der Zunahme der Grossviehmast liegen. Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Milchpreis könnte den Rückgang des Milchkuhbestandes etwas bremsen. Zudem erschwert das aktuelle Trockenjahr die Fütterung und die Schlachtviehpreise liegen tiefer als 2017. Im August dieses Jahres wurden deutlich mehr Kühe (+11,7 %) als im Vorjahresmonat geschlachtet.

Schweine: Ähnliche Produktion mit weniger Bestand

Der Schweinebestand (-3,4 %) hat auf den Januar 2018 weiter abgenommen. Allerdings ist der Rückgang bei den Remonten und Mastschweinen (-2,7 %) eher kleiner als bei den Zuchtsauen (-5,4 %), was auf eine weitere Steigerung der Produktivität hinweist. Aufgrund der anhaltenden Zunahme der Schlachtgewichte ist der Effekt bei der Fleischproduktion insgesamt gering. Die Fleischproduktion ging bis und mit August 2018 gegenüber dem Vorjahr nur um 0,6 % zurück.

Hühner: Ausbau und Verlegung sorgen für Bestandesänderung

In der Wachstumsbranche par Excellence nehmen sowohl die Bestände der Legehennen (+4,0 %) wie auch der Mastpoulets (+0,6 %) weiter zu. Während bei den Legelinien die Elterntiere wieder zugenommen haben (+14,1 %), gehen die Elterntiere der Mastlinien weiter zurück (-7,4 %). Gemäss der Aussenhandelsstatistik werden im laufenden Jahr bisher mehr Bruteier als 2017 importiert.

Gemäss Aviforum und dem Bauernverband beruhen die grossen Veränderungen bei den Elterntieren auf industrielle Hintergründe. Die starke Zunahme bei den Elterntieren der Legehennen lässt sich mit einer neuen Zuchtanlage im Kanton Bern erklären. Es gibt wenige Produktionsstätten für Legehennen und somit löst die Eröffnung einer neuen Anlage einen grösseren Schub aus.

Die Abnahme bei den Mast-Elterntieren kann mit einer Standortverlegung der Fleischverarbeiterin Bell Group nach Deutschland begründet werden. Bei den importierten Eiern handelt es sich um Bruteier für Masthühner.

pd sdm

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