Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Pilotprojekt in Zug: Mit dem Wollschwein hinter das Erdmandelgras

In einem Praxisversuch bekämpfen Wollschweine von Oktober 2019 bis April 2020 Erdmandelgras. Das Projekt soll zeigen, ob der Neophyt auf natürliche Weise dezimiert werden kann.


von asa/pd
Publiziert: 15.10.2019 / 13:07

Das Erdmandelgras breitet sich seit einigen Jahren in der Schweiz aus und ist schwierig zu bekämpfen. Trotz intensiver Forschung stünden zurzeit noch keine erfolgssicheren Bekämpfungsmethoden zur Verfügung, wie es in einer Mitteilung vom Kanton Zug heisst. 

Nun sollen die Wollschweine dem Gras den Garaus machen. Der Kanton Zug unterstützt ein Feldversuch der AgroscopeGuido Leutenegger aus Kreuzlingen leiht für das Unterfangen seine Schweine aus. Der Zuger Landwirt Gregor Wyss stellt ein befallenes Feld im Gebiet Bibersee zur Verfügung. Er hofft, dass die Wollschweine den Neophyten bekämpfen können, denn das Erdmandelgras bereite ihm viel Arbeit. Auf dem Versuchsfeld sollen Wollschweine das Erdmandelgras auf natürliche, umweltschonende Art dezimieren, so der Kanton Zug. Die Schweine erhalten Wasser, zusätzliches Futter, Unterstände und werden betreut. 

Der Neophyt verbreitet sich rasant

Das Erdmandelgras bedrängt besonders einheimische Nutzpflanzen (z.B. Futtergräser, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln). Eine Vermehrung findet vor allem über die Wurzelknöllchen (Erdmandeln) statt. Sobald sich diese im Boden angesammelt haben, können ohne Bekämpfung ganze Felder innerhalb weniger Jahre überwuchert werden. Folgen sind grosse Ertragsausfälle und eine verminderte Produktequalität. Verschleppungen finden vor allem durch Maschinen und Humusverschiebungen statt. Auch die Erde von Setzlingen, welche von anderen Ländern importiert werden, kann mit Erdmandeln befallen sein. 

 

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Ackerbau: Erdmandelgras wird weiterhin gesichtet
Das berüchtigte Unkraut sollte bekämpft werden, bevor es zu einer Verschleppung über Erntemaschinen kommt. Ebenfalls kann die Wurzel- und Stängelfäule an Raps festgestellt werden – eine Behandlung noch vor dem Längenwachstum ist ratsam.
Artikel lesen
Die Wuzelhals- und Stängelfäule (Phoma) im Winterraps kann ab dem 4-Blattstadium an den graubeigen Blattflecken mit schwarzen Punkten in der Mitte erkannt werden. Indirekt wird die Pilzkrankheit durch das Einarbeiten von Rapsstroh und die Zerstörung von Ausfallraps bis spätestens vor dem Auflaufen der neuen Saat bekämpft. Verkürzen des Wachstums Die aktuellen Sorten weisen eine mittlere bis sehr ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!