Gegen Ende März hatte der Raufutterverband die Richtpreise für Heu und Stroh angepasst. Diese Woche sind die Richtpreise für stehendes Gras und Siloballen ab Feld für den Handel unter Produzenten dran. Die Richtpreise für Grassilage in Ballen ab Feld steigen um 20 Rappen auf Fr. 8.80/100 kg bei einem TS-Gehalt von 30%.
Preise von stehendem Gras bleiben gleich
Laut den Maschinenkostenansätzen von Agroscope vom letzten September 2025, sind die Maschinenkosten gleich bis leicht tiefer als in den Vorjahren. Dies aufgrund der Treibstoffpreise, die seit ihrem Maximum im Jahr 2022 wieder langsam gesunken waren. Somit fallen die Maschinenkosten für das Mähen, Zetten und Schwaden etwas tiefer aus, was den Wert des stehenden Grases erhöhen würde. Aktuell passiert an der Tanksäule genau das Gegenteil, was einer Preiserhöhung des stehenden Grases entgegensteht.
«Da im Moment niemand weiss, wohin die Reise mit den Treibstoffpreisen geht, lassen wir die Preisübersicht auf dem Niveau von 2025 stehen», erklärt Hansruedi Schoch von der Agridea.
Preise für Siloballen ab Feld steigen
Die gleiche Ausgangslage hat man auch für Futter in Siloballen. «Trotzdem steigen die Richtpreise pro Siloballe ab Feld um rund 2 Franken. Dies aufgrund der teureren Siloballenfolie und da die Tarife für das Pressen und Wickeln in den letzten Jahren vielfach erhöht wurden», fügt Hansruedi Schoch an.