«D Seel echli la bambele lah» – so ertönte die Musik über den Hofplatz des Feierlenhofs als Gemeinderätin Moni Brauchli die Gäste bei der Familie Barth in Altnau begrüsste. Langsamkeit und Geniessen war angesagt beim traditionellen 1.-Mai-Bluescht-Fäscht.
Apfelkönigin verteilt Diwa
Dabei begrüsste die Thurgauer Apfelkönigin Nadja Högger die Gäste mit Diwa-Äpfel aus ihrem Körbchen. Gäste, die mit dem Zug angereist waren, holte ein Shuttlebus vom Bahnhof Altnau ab.
Aber viele kamen mit dem Velo, liessen sich per Pferdekutsche oder mit dem Bluescht-Express via Traktor und Wagen durch die blühenden Obstanlagen von Hof zu Hof chauffieren.


Bei der Station auf dem Hof der Familie Roth-Meyer übten Kinder mit ihren Traktörli «buure» wie die Grossen. Vorsichtig getrauten sich einige, Kühe zu füttern, währenddessen die Erwachsenen in der Festwirtschaft verweilten. Für Abwechslung sorgte die Altnauer Spielgruppe Luftibus. Sie war mit Kinderschminken und Glitzertatoos vor Ort.
Nistkästen und vieles mehr
Auch die Kulinarik kam nicht zu kurz. Öpfelchüechli wurden im Teamwork dutzendweise produziert. Weiter ging es auf den Hof der Familie Früh. Dort waren technische Hilfsmittel für den Obstbau ausgestellt. Der Natur-und Vogelschutzverein Altnau-Langrickenbach war mit einem Stand vor Ort an dem Nistkästen gezeigt wurden, darunter auch selbst gezimmerte für Schleiereulen und Turmfalken. Einheimische Jungpflanzen zeigten weitere Aspekte der Lebensräume in den Obstanlagen auf. Beim Restaurant Schwanen gab es Apfel- und Glacespezialitäten zu geniessen. Rundum ein gelungener Anlass.


