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Knollen dürften nicht mehr verfüttert werden – Kartoffelproduzenten sagen 2x Nein

Die Trinkwasser-Initiative brächte «ökologischen Unsinn», weil unverkäufliche Kartoffeln in der Biogasanlage enden müssten. Gegen die Kraut- und Knollenfäule müsse die Kultur im Übrigen geschützt werden können, argumentieren die Kartoffelproduzenten.


Zwischen 10'000 und 20'000 Tonnen Kartoffeln landen jedes Jahr im Futtertrog, schreibt die Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten VSKP in einer Mitteilung. Da die Trinkwasser-Initiative nur noch Direktzahlungen für jene Betriebe vorsieht, die ausschliesslich hofeigenes Futter verwenden, könnten unverkäufliche Knollen bei einer Annahme nicht mehr auf diese Weise indirekt für die menschliche Ernährung verwendet werden. Wenn die Kartoffeln dann in der Biogasanlage enden, wäre dies ein »ökologischer Unsinn», so die VSKP.

Noch keine andere Lösung für die Kraut- und Knollenfäule

Trotz intensiver Forschung und Züchtung sei es heute noch nicht möglich, Kartoffeln ohne Schutz gegen die durch Pilze ausgelöste Kraut- und Knollenfäule anzubauen. Daher werde gegen die Krankheit sowohl in der konventionellen als auch der biologischen Bewirtschaftung Pflanzenschutzmittel eingesetzt. 

Da dies bei einer Annahme beider Initiativen nicht mehr möglich wäre, würde die Kartoffel-Produktion in der Schweiz «massiv eingeschränkt» bzw. «nahezu verunmöglicht», warnt die VSKP. Somit müssten die Knollen importiert werden. Dies hauptsächlich aus Ländern, wo Pflanzenschutzmittel erlaubt sind. Oder aber das Angebot würde hierzulande knapp.

Problem erkannt und Lösung aufgegleist

Die Pflanzenschutz-Initiativen seien gut gemeint, aber schlecht gemacht, resümiert die Vereinigung. Man setze sich seit einem Jahrzehnt für den nachhaltigen Kartoffelanbau ein und unterstütze den Absenkpfad Pestizide. Diese Antwort auf die Anliegen der Initiativen wäre spätestens 2023 in Kraft – der Handlungsbedarf sei also längst erkannt. 

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