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«Klappe und Action» – Lehrlinge schreiten mit der Kamera zur Tat

Während ihrer Projektwoche haben Berufsschülerinnen und -schüler eigene Videos gedreht. Das Resultat ist ein bunter Strauss von Kurzfilmen, die auf erfrischende Weise einen Einblick in die Landwirtschaft geben: Von der Vorstellung einer Rinderrasse über die Baumnussproduktion bis zu der Frage, wie aus der Rübe Zucker wird.


Die Projektwoche der landwirtschaftlichen Berufsfachschüler im dritten Lehrjahr der Bildungszentren Wallierhof und Ebenrain drehte sich rund um das Thema Kommunikation. Die Schülerinnen und Schüler erhielten den Auftrag, einen Kurzfilm mit dem Smartphone zu erstellen. Es ging darum, ein landwirtschaftliches Thema auf eine attraktive Weise zu erklären und für die Konsumenten sichtbar zu machen.

Know-how aneignen

Das nötige technische Rüstzeug erhielten die Schüler von Dominique Dietiker von der Agridea. Er ist ein wahrer Spezialist, wenn es um das Erstellen von Videofilmen geht. Welche Einstellungen am Smartphone sind nötig, um gutes Filmmaterial zu erhalten? Wie wird ein Drehbuch erstellt? Wie wird das gesammelte Videomaterial zusammengeschnitten? All diese Fragen und noch viele mehr wurden im Schulzimmer beantwortet. In Form eines Referates bot Sandra Helfenstein vom Schweizerischen Bauernverband (SBV) den Schülern Einblicke in die Kommunikationsarbeit des Verbandes. «Man kann nicht nicht kommunizieren», war eine Botschaft ihres Vortrags. Gerade in der Landwirtschaft ist das eine wahrlich wichtige Erkenntnis, an die es sich immer wieder zu erinnern gilt.

Gelerntes wird auf Betrieben umgesetzt

Mit grossem Elan und vielen Ideen setzten die Schüler das Gelernte um und erstellten auf verschiedenen Betrieben Filmmaterial gemäss ihren Drehbüchern. Die fertigen Kurzfilme wurden in den Sozialen Medien veröffentlicht; die Schüler hatten eine Woche Zeit, um für ihre Filme zu werben. Die Produzenten derjenigen Filme, die vom Publikum am meisten Likes erhalten, werden dank der Unterstützung der Sponsoren, des Dienstleistungsunternehmens Agrisano und der Milchbauern-Genossenschaft Miba, am Ende belohnt. Die Bewertung der Kurzfilme ist mittlerweile abgeschlossen und die Sieger sind gekürt. Interessierte finden einige der Kurzfilme auf dem Facebook-Kanal des Bildungszentrums Wallierhof und die übrigen auf der Videoplattform Youtube unter dem Stichwort «Ebenrain».

Die angehenden Landwirte Luca Tschanz, Roland Schlienger, Raphael Zumbrunn im 3. Lehrjahr der landwirtschaftlichen Ausbildung am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung stellen die die Viehrasse Dexter vor:

Die angehenden Landwirtinnen und Landwirte Raphael Hänggi, Leonie Birri und Elena Kamber erklären die Baumnussproduktion:

Lea Handschin, Gabriel Hitz, Corinne Zehnder, Markus Buser und Colin Ruckstuhl haben sich das Thema Direktvermarktung ausgesucht:

Verschiedene Themen werden filmisch dargestellt

Die von den Schülerinnen und Schülern in Dreierteams erstellten Videobeiträge sind verschiedenen Themen gewidmet und dauern zwischen eineinhalb und dreieinhalb Minuten. So erfährt das Publikum allerlei Interessantes: Was frisst eigentlich eine Kuh? Und wie wird ein beliebiger Baum im Wald zu Brennholz? Wie handhaben zwei Betriebe die Direktvermarktung ihrer Produkte? Hintergrundwissen zu einem Thema, das heuer viel zu reden gab, liefert etwa die Dreiergruppe aus Simon Kolly, Lukas Knörr und Simon Vaterlaus. In ihrem auf dem Facebook-Kanal des Wallierhofs veröffentlichten Video «Von wo kommt die Süsse im Zucker?» werden in aller Kürze die Grundlagen des Zuckerrüben-Anbaus erklärt. Die drei angehenden Landwirte haben dafür eine richtige kleine Story geschrieben und bei der filmischen Inszenierung sogar einen Modelltraktor eingesetzt, um den Rübentransport in die Zuckerfabrik darzustellen. So ist ihr kurzes Video zu einer runden Sache geworden. Für ihr ebenfalls auf Facebook zu sehendes Video «Das Kalb und seine Betreuer» haben Lukas Franchi, Silvan Imhof und Bruno Kobi sogar eine Drohne eingesetzt und schöne Aufnahmen damit gemacht. Ihr Video wurde schon fast 13 000 Mal angeklickt.

Dieses Jahr gibt es keine Exkursion

Zu einer Projektwoche gehören natürlich auch Exkursionen und zum Thema «Kommunikation rund um die Landwirtschaft» gäbe es viele spannende Praxisbeispiele zu sehen. Corona-bedingt konnten die Exkursionen leider nicht stattfinden; sie wurden auf den Frühsommer 2021 verschoben. 

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Analyse: Von krassen Filmen nicht verunsichern lassen
15.10.2018
Sonntagabend, Tatort gute Stube. Wir sitzen vor der Flimmerkiste, die heute ein Computerbildschirm ist. Meine bessere Hälfte fragt mich arglos, ob ich gerne einen Kuhfilm schauen würde. Da muss ich als Kuhfreund natürlich nicht zweimal überlegen.
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Mit grossem Vergnügen, lautet die Antwort sinngemäss. Nur – die Freude ist von kurzer Dauer. Serviert wird nicht ein Werk über das Sozialleben, die Rassenvielfalt oder weitere Facetten unseres wichtigsten Nutztiers. Nein, auf dem Programm steht «Cowspiracy», ein amerikanischer Dokumentarfilm. Er ist derart tendenziös, dass meine Liebste – bis anhin eine begeisterte Käsemaus und Fleischtigerin – ...
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