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Kein Trockenheitsschaden für die Trocknungsunternehmen

Der Verband der Trocknungsbetriebe (VSTB) schaut auf ein gutes Geschäftsjahr 2018 zurück. Trotz Trockenheit blieben die Volumen auf akzeptablem Niveau.


Publiziert: 09.06.2019 / 13:23

Trotz dem Rekordsommer 2018 hatten die Trocknungsunternehmen im vergangenen Jahr mehr als genügend Arbeit. Zwar erreichte man die Werte des Rekordjahres 2017 nicht, aber mit knapp 160'000 Tonnen Trockenprodukten blieb man im langjährigen Schnitt und über dem Wert von 2016.

Mehr Maiswürfel produziert

Wie Präsident Albert Betschart am Freitag an der Generalversammlung des VSTB in Burgistein BE, haben im Herbst viele Landwirte entschieden, ihren Ganzpflanzenmais zu Würfeln zu verarbeiten, um einem Futterengpass im Winter vorzubeugen. Derweil war die Menge Trockengras geringer als 2017.

Die Kehrseite ist, dass nun noch grosse Lager an Maiswürfeln vorhanden sind. Betschart hofft, dass diese rasch abgebaut werden, «so dass es die neue Maissaison wieder zulässt, ordentliche Preise auf dem Markt zu erzielen».

Hoffnung auf neue Bio-Richtlinien

Einige Hoffnung setzt der Präsident auf die neuen Bio Suisse-Vorschriften. Der Verband hat beschlossen, dass ab 2022 100% des Futters aus heimischer Produktion stammen muss und dass nurmehr 5% Kraftfutter in der Ration sein dürfen. Dieser Importstopp dürfte den Bedarf der Bauern für gehaltreiche Mais- und Graswürfel erhöhen.

Was die Zukunftsperspektiven für die gut 40 Mitglieder angeht, ist sich der Verband bewusst, dass neue Herausforderungen anstehen. Der hohe Heizölverbrauch und die CO2-Belastung durch die Trocknungsanlagen dürfte der Branche in Zukunft noch stärker unter die Nase gerieben werden, auch weil sich nicht so einfach alternative Heizstoffe finden lassen.

Betschart betont aber, dass man sich bereits intensiv damit befasste und dass man auf dem mit dem Bund vereinbarten Reduktionspfad gut unterwegs sei. Den Mitgliedern empfiehlt er, den Steuerungen mehr Achtung zu schenken, hier liege noch Sparpotenzial im Energieverbrauch.

Neuer Geschäftsführer

Die traktandarischen Geschäfte gingen ohne Diskussion über die Bühne. Es gab lediglich ein paar personelle Wechsel. Beat Duss aus Escholzmatt LU wird Nachfolger von Bruno Ottiger in der Geschäftsführung. Ottiger war acht Jahren im Amt und wurde mit Geschenken verabschiedet. Neu im Vorstand ist Philipp Meier aus Märstetten TG.   

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