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Gruppenbild mit Bundesrätin

Bei den Eidgenössischen Wahlen im Herbst sollen mehr Frauen ins Parlament gewählt werden. Auch der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) setzt sich mit seiner Kampagne "mehr Frauen in die Politik" dafür ein. Am 6. Juni lud der Verband deshalb zu einem Netzwerk-Anlass ins Bundeshaus ein.


Publiziert: 06.06.2019 / 17:13

"Der heutige Tag ist der Höhepunkt unserer Kampagne 'mehr Frauen in die Politik'", sagte Anne Challandes, Präsidentin SBLV, in einer kurzen Begrüssungsrede in der "Galerie des Alpes" im Bundeshaus. Sie sprach zu einer Gruppe von Frauen bestehend aus National- und Ständeratskandidatinnen sowie Vorstandsmitgliedern und Kantonalpräsidentinnen ihres Verbands. Mehr Frauen in der Politik, bedeutet, dass Frauenanliegen besser vertreten sind in der Regierung. Der unbestrittene Höhepunkt war sicher die Anwesenheit der beiden Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga und Viola Amherd. Die Gäste nutzten die Gelegenheit rege für Selfies mit den Bundesrätinnen.

Wahlplattform SBLV

Der Schweizerische Bäuerinnen und Landfrauenverband ist der Meinung: «Es braucht mehr Frauen im Parlament. Frauen und Männer müssen gleichberechtigt an unserer Zukunft bauen.» Der Verband will, dass sich mehr Frauen in der nationalen Politik engagieren. Er bietet deshalb Frauen, die bei den eidgenössischen Wahlen 2019 kandidieren, eine Plattform.

Bundesrat will Bäuerinnen unterstützen

"Wir Frauen müssen uns einfach durchsetzen", mit diesem Spruch als Einstieg hatte Bundesrätin Sommaruga einen Lacher auf sicher und nachher die ungeteilte Aufmerksamkeit für ihre Worte. Laut Sommaruga sind Frauen häufiger offen für Fortschritt und Veränderung. Das gelte auf den Bauernhöfen, wie in der Politik. Die Politikerin sprach auch das Thema Lohn und die soziale Absicherung für Bäuerinnen an. Der Bundesrat wolle die Bäuerinnen in diesen Fragen unterstützen. Übrigens herrsche im Bundesrat sozusagen Frauenmehrheit, denn sie und ihre Kolleginnen Viola Amherd und Karin Keller-Sutter fänden immer ein Mann, der sich für eine Sache gewinnen liesse.

"Es gibt noch viel zu tun"

"Frauen sind an vielen Orten untervertreten. Sie sind aber natürlich nicht untervertreten, was Qualitätsarbeit angeht", mit diesen Worten wandte sich Viola Amherd an die anwesenden Frauen. Weiter fuhr sie fort, dass Frauen eine riesen Arbeit leisteten. Viele landwirtschaftlichen Betrieben würden wohl nicht funktionieren ohne die tatkräftige Arbeit der Frauen. Leider würde diese Arbeit nicht genügend honoriert und seien die Bäuerinnen nicht genügend abgesichert. "Da gibt es noch viel zu tun, vielleicht sogar mit Gesetzesanpassungen und Massnahen die man treffen muss und welche im Bundesrat zu diskutieren sind."

Weiter sprachen auch noch  Alice Glauser (SVP-Nationalrätin VD) und Maya Graf (Nationalrätin Grüne BL) zu den versammelten Gästen, beide ermunterten die Frauen, für politische Ämter zu kandidierten. Auch Ständeratspräsident, Jean-René Fournier (CVP VS), konnte es nicht lassen und erklomm das Rednerpodest. Er schenkte den Gästen eine musikalische Einlage der Brass Band "Treize Etoilses".

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