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Feuerbrand im Kanton Wallis ausgebrochen

In Brämis VS hat der Feuerbrand zugeschlagen. Die Behörden rufen zur Kontrolle der Obstkulturen in der Region auf.


Publiziert: 03.07.2019 / 14:22

Auf einigen Parzellen in Brämis VS ist der Befall laut Medienmitteilung des Kantons Wallis stark. Dem Massnahmeplan des Bundes für Feuerbrand folgend wurden dort die betroffenen Bäume vor Ort komplett vernichtet und verbrannt.

Quarantäneregion Wallis

Der Kanton Wallis ist eine Feuerbrand-Quarantäneregion. Das heisst, befallenes Pflanzenmaterial (Triebe oder auch ganze Bäume) werden geschnitten und in einer Verbrennungsanlage vernichtet. 

Aufruf zur Kontrolle

Um die Gefahr zu bannen, die vom Feuerbrand für den gesamten Wirtschaftssektor ausgehe, müssten nun alle Kulturen in der Region auf Befall kontrolliert werden. Im Zweifelsfall solle man Werkzeuge und Schuhe vor dem Besuch einer anderen Parzelle desinfiziert und die Kleider gewechselt werden. 

Landwirtschaftliche Fahrzeuge von einer Parzelle zur anderen zu verschieben, ist gemäss Walliser Behörden verboten. Auch das kantonale Amt für Obst- und Gemüsebau verstärke die Kontrollen in der Region Brämis. 

Allen Einwohnern wird empfohlen, ihre Kernobstbäume regelmässig zu überprüfen und jeden Verdacht telefonisch zu melden: 027 606 76 20

Eine Agroscope-Publikation gibt Auskunft zur Prävention und dem richtigen Umgang mit Feuerbrand. 

Bakterieller Erreger

Feuerbrand wird durch das Bakterium Erwinia amylovora hervorgerufen. Es entwickelt sich im Frühling unter günstigen Bedingungen und infiziert die Blüten seiner Wirtspflanzen. Im Sommer vermehrt sich der Erreger, tritt tröpfchenförmig aus und wird vom Regen, aber auch durch den Wind, Bienen, Vögel oder Menschen verbreitet. Neue Wirte befällt der Feuerbrand durch zarte Jungtriebe.

Besonders anfällige Zierpflanzen sind der Wiessdorn, Cotoneaster und Feuerdorn (Pyracantha). Bei den Obstbäumen wird vor allem Kernobst (Quitten, Birnen und Äpfel) befallen.

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