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Die einzige AOP-Frucht der Schweiz: Die Freiburger Büschelibirne

Einmal im Jahr treffen sich Fachleute, um die Qualität der Freiburger Büschelibirne zu überprüfen. Die Ernte 2020 sieht bei der Poire à Botzi mengenmässig bereits vielversprechend aus.


Im Kanton Freiburg gibt es 14 zertifizierte Produzenten, die AOP-Büschelibirnen anbauen. Die geschützte Ursprungsbezeichnung hat diese besondere Frucht seit 2007 und sie ist bis heute das einzige Obst mit diesem Siegel. Wie die Prüfung durch Degustatoren am landwirtschaftlichen Institut in Grangeneuve ergeben hat, ist die diesjährige Ernte nicht nur mengenmässig, sondern auch qualitativ gut.

Alle Voraussetzungen für eine gute Büschelibirnen

Die Fachleute mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund (Köche, Produzenten und Händler) sind sich laut Mitteilung von Terroir Fribourg einig darin, dass die 2020 geernteten Poires à Botzi AOP alles mitbringen, was eine qualitativ gute Büschelibirne ausmacht:

  • schöne runde Form
  • leichte Einbuchtung am Stielansatz
  • Süsser Geschmack mit bitterem Unterton
  • Farbe von grün bis gelb, gelegentlich mit purpurroten Flammen auf den Wangen

Vor allem konserviert im Glas

Jährlich ernten die Freiburger Produzenten etwa 50 Tonnen Büschelibirnen. Zwar wird ein Teil frisch als ganze Frucht verkauft, oder sie werden teil des Kilbi-Menüs. Hauptsächlich aber werden diese besonderen Birnen verarbeitet: sie werden gekocht und mit süssem Saft in einem Glas konserviert.

Auf diese Weise eingemacht sollen Büschelibirnen mehrere Jahre haltbar sein, ohne an Qualität einzubüssen. Einzelne Produzenten stellen gemäss Terroir Fribourg auch Sirup, Chutney, Schnaps oder Konfitüren her – sowohl für den regionalen Verkauf als auch für Gourmets «auf Durchreise».

Keine einfache Frucht

Büschelibirnen sind anspruchsvoll im Anbau, ihre Konservierung herausfordernd und ihr Ertrag ungewiss. Der deutsche Name kommt von ihrer Wuchsform, denn die Früchte wachsen in Büscheln. Die französische Bezeichnung «Poire à Botzi» kommt aus dem Freiburger Patois, «Botzi» heisst ebenfalls «Büschel» oder «in Trauben». 

Die Tatasche, dass Büschelibrinen in engen Gruppen beieinander wachsen, hat der Sorte den Namen gegeben. (Bild Terroir Fribourg)

Verglichen mit anderen Birnensorten sind Büschelibirnen runder und kleiner (Durchmesser 40 bis 55 Millimeter) Ihr Geschmack soll grünliche Noten haben und ausserdem Aromen nach vergorenen oder reifen Früchten aufweisen. 

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