Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Der Schweizer Eiermarkt ist nahezu ausgeglichen

Die Lage im Schweizer Eiermarkt hat sich beruhigt und der Corona-Effekt nimmt auch bei den Bio-Eiern laufend ab. Die Teilöffnung der Gastronomie sei laut dem aktuellen Marktbericht von Gallo Suisse bisher noch kaum bemerkbar.


Die Nachfrage nach Eiern um Ostern konnte besser als erwartet befriedigt werden, da die Produktion nochmals höher als im Vorjahr war. Danach wurde die Produktion durch viele Herdenwechsel reduziert und auch die Nachfrage sei zurückgegangen, schreibt Gallo Suisse in einer Medienmitteilung. Obwohl die Nachfrage stärker als erwartet zurückgegangen sei, sei der Verkauf im Detailhandel Corona-bedingt immer noch deutlich höher.

Überschuss wird erwartet

«Die Teilöffnung der Gastronomie macht sich bis jetzt kaum bemerkbar; der Absatz im Gastro-Kanal ist nach wie vor äusserst verhalten», heisst es weiter. Da die Produktion jedoch deutlich höher ist als in den Vorjahren, werde ein geringer Überschuss an Eiern erwartet. Diese können entweder für die Produktion von PicNic-Eiern eingelagert oder im Rahmen der Marktentlastungsmassnahmen aufgeschlagen oder verbilligt werden, schreibt Gallo Suisse. Mit Aktionen soll ausserdem der Absatz von Schweizer Eiern im Detailhandel gefördert werden.

Wieder genug Bio-Eier auf dem Markt

Auch die Nachfrage nach Bio-Eiern habe sich normalisiert und die Verfügbarkeit sei sehr gut. In diesem Bereich könne es aufgrund der erhöhten Produktion ebenfalls zu Überschüssen kommen. Dabei spiele auch die Öffnung der Restaurants eine wichtige Rolle, weil in der Gastronomie weniger Bio-Eier verwendet werden als in Privathaushalten.

Vogelgrippe bestimmt die Lage im Ausland

Im Ausland bleibt die Situation aufgrund der sich verbreitenden Vogelgrippe unsicher. Das Angebot an Freiland- und Bio-Eiern sei davon abhängig, wann die Stallhaltungspflicht aufgehoben wird. Dies könnte in gewissen Teilen von Deutschland und Holland bald der Fall sein, heisst es weiter.

Importeier aus Bodenhaltung seien gut verfügbar. Um eine Überproduktion zu verhindern, werden einerseits Junghennen später eingestallt und andererseits Ställe stillgelegt.

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Florierender Eiermarkt 2020: Fünf Eier pro Person mehr, steigende Importe
04.04.2021
Im Corona-Jahr wuchs die Lust auf Eier. Es wurden so viele Konsumeier importiert, wie seit 30 Jahren nicht mehr – und trotzdem sank der Importanteil am gesamten Eiermarkt in der Schweiz.
Artikel lesen
Der Schweizer Eiermarkt ist 2020 weiter gewachsen. Wie das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) letzte Woche mitgeteilt hat, verzeichnete man im aussergewöhnlichen vergangenen Jahr einen Zuwachs von 4,6 % auf 1,66 Mrd Stück. Davon wurden 927 Mio Stück im Detailhandel verkauft, wovon 267 Mio Stück oder 28,8 % aus dem Ausland stammten. Bio wuchs überproportional Zum zweiten Mal in ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns