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Der Klimastreik zieht aufs Land

Die Klimastreik-Bewegung ruft am 31. August 2019 zu Demonstrationen auf dem Land und in der Agglomeration auf. Schliesslich sei die ganze Schweiz von der Klimakrise betroffen.


Publiziert: 27.08.2019 / 16:16

In über 30 Ortschaften in ländlichen Gebieten der Schweiz sind für kommenden Samstag, den 31. August 2019 Klimastreik-Demonstrationen geplant. Mit den Landdemos soll auf das Potenzial zum Klimaschutz in der Landwirtschaft, sowie der Industrie und Produktion in Agglomerations-Gebieten hingewiesen werden, wie die Bewegung in einer Mitteilung schreibt.

Hitze, Trockenheit und Auto

Viele Landwirte und Landwirtinnen seien bereits von Wasserknappheit und Ernteausfällen betroffen, heisst es weiter. Die Hitze setze älteren Menschen auf dem Land wie auch in der Stadt zu. Der Klimastreik folgert, dass es für die Klimakrise keine Stadt-Land-Grenzen gebe.

Bei den Demos am Samstag sollen die Anliegend er Landbevölkerung im Zentrum stehen. Auf dem Land seien z. B. viele Leute auf das Auto angewiesen, um von A nach B zu kommen. Daher brauche es dort einen gut erschlossenen öffentlichen Verkehr und eine geschickte Raumplanung, um den Verkehr CO2-neutral zu machen.

Wie der Klimastreik in seinem eigenen Wiki-Eintrag schreibt, wünscht man sich auch Bäuerinnen und Bauern als Redner an den Ländlichen Demos. 

An folgenden Orten sind Klima-Demos geplant:

Münsingen BE, Wetzikon ZH, Schwarzenburg BE, Wattwil SG, Erlach BE, Stans NW, Uster ZH, Saignelégier JU, Affoltern A. Albis ZH, Pfäffikon ZH, Lyss BE, Interlaken BE, Zollikofen, Wohlen BE, Langenthal BE, Liestal BL, Teufen AR, Massongex VL, Degersheim SG, Aarau AG, Mathod VD, Hettlingen ZH, Chemin-Dessus VD, Sarnen OW, Mézery-près-Donneloye VD, Vuiteboeuf VD, Regensdorf ZH.

Drei Forderungen und eine Alternative

Der Klimastreik hat drei Kernforderungen formuliert:

  • Klimanotstand in der Schweiz. Damit ist eine Priorisierung klimarelevanter Geschäfte und eine verständliche Information der Bevölkerung in Sachen Klimakrise gemeint.
  • Netto 0 Treibhausgase in der Schweiz bis 2030. Dabei sollen keine Kompensationen eingerechnet werden dürfen.
  • Klimagerechtigkeit. Das soll heissen, dass Massnahmen zum Klimaschutz materiell und finanziell benachteiligte Menschen nicht zusätzlich belasten dürfen. Dazu soll das Verursacherprinzip angewandt werden.

Falls diese Forderungen im aktuellen System von Wirtschaft und Gesellschaft nicht nachgekommen werden kann, braucht es laut Klimastreik einen Systemwandel.

Die Diskussion ist eröffnet

Bisher weiss auch der Klimastreik nicht, wie ein neues, nachhaltigeres Gesellschafts- und Wirtschaftssystem aussehen könnte. Es bietet sich aber die Möglichkeit, seine Meinung schriftlich zu allen drei Forderungen des Klimastreiks und der Zusatzklausel des Systemwandels kundzutun. Dazu wurde die "Klima-Charta" online geschaltet. Zwar wurde die Charta vor allem im Hinblick auf die kommenden Wahlen ausgearbeitet, aber es sind laut Klimastreik auch alle Nicht-Kandidierenden eingeladen, sich zu äussern. 

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