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Der Bundesrat empfiehlt: 2x Nein zu den Pflanzenschutz-Initiativen

Die sinkende Produktion als Folge der Trinkwasser- und die Auswirkungen der Pestizidverbots-Initiatve auf Lebensmittelindustrie und Markt sind die Hauptargumente, die der Bundesrat gegen die Vorlagen ins Feld führt.


Der Bund nehme das Anliegen der Initianten, nämlich Mensch und Umwelt vor möglichen negativen Auswirkungen zu schützen, bereits auf, heisst es in einer Mitteilung des Bundesrats. Dank verschiedener Massnahmen habe man die Verkaufsmenge  der Pflanzenschutzmittel in den letzten Jahren gesenkt werden können. Die beiden Pflanzenschutz-Initiativen haben aus Sicht des Bundes diverse negative Auswirkungen und sind daher abzulehnen. 

Sinkende Produktion, weniger Arbeitsplätze

Als Folgen der Trinkwasser-Initiative nennt der Bundesrat: 

  • Deutlich tiefere Lebensmittelproduktion in der Schweiz (z. B. Gemüse, Obst, Kartoffeln).
  • Sinkender Selbstversorgungsgrad.
  • Mehr Importe, um die tiefere Inlandproduktion auszugleichen.

Die 16 drängendsten Fragen zur Trinkwasser-Initiative werden hier beantwortet. 

Gegen die Pestizidverbots-Initiative spreche:

  • Die Rolle von Pflanzenschutzmitteln in der Lebensmittelindustrie (z. B. um Hygienevorschriften bei der Lagerung einzuhalten).
  • Die Schwächung der exportierenden Lebensmittelindustrie, da Schweizer Rohstoffe wie Zucker oder Pflanzenöl deutlich teurer würden. 
  • Schweizer Lebensmittelproduzenten hätten dadurch einen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Ausland. 

Antworten auf die 14 wichtigsten Fragen zur Pestizidverbots-Initiative bekommen Sie hier. 

Verschärfungen sind beschlossen

Besonders wichtig sind dem Bundesrat gemäss Mitteilung die in der Frühlingssession beschlossenen Verschärfungen im Bereich Pflanzenschutz, namentlich im Absenkpfad Pestizide. Gemeinsam mit dem Parlament wolle man diese weiteren Schritte umsetzen. 

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