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Ausflugtipp: Süsse Augenweiden aus Lebkuchen und Zuckerguss

Weihnächtliche Zuckerkunst aus Appenzell Innerrhoden trifft in Zürich auf Teigfiguren aus China. Die Ausstellung "Zuckerschleck und Mehlgebäck" ist eine Augenweide.


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Andere Länder, andere Sitten würde man meinen. Im Haus Appenzell in Zürich treffen in der Ausstellung "Zuckerschleck und Mehlgebäck" zwei farbenfrohe Traditionen aufeinander: Weihnächtliche Zuckerkunst aus Appenzell Innerrhoden und die chinesische Tradition der Teigfiguren. Beim Bewundern der süssen Kunstwerke hat man plötzlich das Gefühl, dass China und Appenzell gar nicht so weit von einander entfernt sind.

Früher Essen, heute Kunst

Farbenprächtige "Chlausebickli" (handbemalte Lebkuchen) und kunstvoll gefertigte "Devisli" (Zuckerteigbildchen) gehören im Appenzellerland in die Adventszeit und zieren zusammen mit Nüssen und Äpfeln den "Chlausezüüg" – einen Vorläufer des heutigen Christbaums. In Zuckerform werden Szenen aus dem bäuerlichen Alltag und dem Brauchtum wiedergegeben. Einige sind auch etwas derb, z. B. der Samichlaus, der mit seiner Fitze einem Jungen hinterherrennt. Früher ass man die aufwendig hergestellten und dekorativen Süssigkeiten. Heutzutage werde sie wie Kunstwerke aufbewahrt und Jahr für Jahr wieder hervorgeholt.

Für die "Chlausebickli" stellen die Bäckereien ungefüllte Honig-Lebkuchen her, die dann mit einem bemalten Zuckesujet und einer grünen Zuckerwelle verziert werden. Namhafte Appenzeller Künstler kreierten die Entwürfe für diese Sujets, die noch heute auf den Lebkuchen zu finden sind.

Devisen auf Zuckerbildern

Die Devisli sind aus Zuckerteig. Ihr Name leitet sich übrigens von Devise, Bibel- oder Leitspruch, mit denen die Zuckerbilder früher versehen waren, ab. Sie sind ein deutscher Import und wurden zuerst nach dem Prinzip der Änisbrötli hergestellt, also mittels eines Models geprägt. Heute werden sie in Handarbeit, meist nur mithilfe eines Zahnstochers modelliert und mit Wasserfarbe bemalt.

Die aus Mehlteig gefertigten und gedämpften Figuren aus China, gehen auf eine Tradition zurück, die über 2000 Jahre alt ist. Die zum Verzehr bestimmten, meist sehr bunten Teigfiguren, sind sehr symbolträchtig und begleiten viele wichtige Jahres- und Familienfeste.

Haus Appenzell in Zürich

Das Haus Appenzell, das der Ernst Hohl-Kulturstiftung gehört und unweit des Zürcher Paradeplatz an einer Nebengasse zur Bahnhofstrasse gelegen ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, Kultur und Lebensart der Region rund um den Säntis in die schweizerische  Öffentlichkeit und in das benachbarte Ausland zu tragen.

Ausstellung «Zuckerschleck und Mehlgebäck», Haus Appenzell, Zürich, bis 25. April 2020 jeweils von Dienstag bis Samstag geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:
www.hausappenzell.ch

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