Österreich: Was brachte der EU-Beitritt den Bauern?

Österreich wird gerne als Beispiel im Zusammenhang mit der Grenzöffnung im Agrarbereich genannt. Die EU stützt seit dem Beitritt die Landwirtschaft Österreichs finanziell. Nichts gebracht hat es den Konsumenten: Die Preise bleiben ungefähr auf gleichem Niveau.

Trotz der hohen Beiträge von Seiten des Staates und der EU nach dem EU-Beitritt wurde ein verschärfter Strukturwandel nicht verhindert. Von ursprünglich 280'000 Betrieben gaben 90'000 auf, vor allem Nebenerwerbsbetriebe. Haupterwerbsbetriebe konnten sich die meisten behaupten.

Obwohl die Produzentenpreise deutlich sanken blieben die Lebensmittelpreise nahezu konstant, die erhofften tieferen Preise blieben aus. Nahrungsmittel und Getränke wurden nur kurzfristig rund 2,5 % billiger, anschliessend folgten die Preise wieder dem steigenden Trend der Vorjahre.

lid

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