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26 Jahre Milchwerbung in 10 Spots

Seit 1993 wirbt Lovely für Schweizer Milch. Die einst steppende, schlittschuhlaufende und sumoringende Kuh ist in der Zwischenzeit mehr oder weniger normal geworden, wie diese zehn Spots zeigen...


Publiziert: 20.04.2019 / 16:40

 «Milch, der Muntermacher der Natur» Mit diesem Spruch begann, was 26 Jahre später eine «echt starke» Schweizer Milchwerbung werden sollte. 

1993: Stepptanz

Am Anfang war der Stepptanz. 1993 veröffentlichte Swissmilk die ersten beiden Werbespots mit Lovely - einmal als Stepptänzerin, einmal als Sumoringerin. Selbstredend entschied die Kuh beide Duelle für sich.

1994: Schlittschuh-Laufen

Ein Jahr später folgten zwei weitere Werbespots: einmal mit Lovely als Eiskunstläuferin, einmal als Fussball-Talent. Die Botschaft blieb dieselbe: «Milch, der Muntermacher der Natur»

1997: Die Tänzerin hat keine Chance.

Drei Jahre später kommt dann sogar eine Flamenco-Tänzerin zum Einsatz. Nur vermag sie den Stier nicht zu überzeugen - der mag lieber Lovely und ihre Tanzkünste.

1999: Die Mondlandung

1999 machten sich die Marketing-Spezialisten daran, die Wahrnehmung der Mondlandung zu korrigieren. So sollen es nicht die US-Amerikaner gewesen sein, die den Monat zuerst betraten, sondern - genau - Lovely. «Holy Cow!»

2001: Der Gladiator

Als im Jahr 2000 der von Ridley Scott inszenierte Film «Gladiator» ins Kino kam, ergänzten die Swissmilk-Werber den Kinofilm ein Jahr später um einen – sagen wir mal gewöhnungsbedürftigen – Werbespot.

2005: Schluss mit Lustig – für die Fliege

Wie erledigt eine Kuh eine Fliege? Die Antwort von Lovely entspricht nicht ganz dem, was in der Natur vor sich geht.

2010: Ab nach Südafrika

2010 schiesst Lovely den Ball von der Schweiz nach Südafrika, und weckt dort einen schlafenden Löwen. Lustig finden das immerhin die Affen, die den König des Dschungels beobachten.

2013: Kühe zum Nationalfeiertag

Manchmal ist Lovely auch zusammen mit anderen Kühen zu sehen. So zum Beispiel 2013 zum 1. August. Da boten die Werber gleich ein ganzes Kuhorchester auf.

2014: Vorbereitungen für Brasilien

Schon 2014 steht Lovely auf der grünen Wiese - allerdings um des Fussball Willen. Damals steht die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien an. Für die Werber der ideale Moment, um das mit der Milchwerbung zu verbinden. 

2018: Lovely auf der grünen Wiese

2018, nach einem Vierteljahrhundert mehr oder weniger sinnentleerter aber unterhaltender Werbung folgte eine Repositionierung von Lovely. Die Kuh wirbt zwar immer noch für "echt starke" Schweizer Milch, allerdings auf der grünen Wiese.

 

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Kommentare (3)
Eva Hofstetter am 28.04 2019 um 07:41
Einer Kuh wird ALLES genommen: ihre Hörner, ihre Würde, ihre Kinder, ihre Milch, ihr Leben – damit der Mensch artfremde Muttermilch konsumieren kann, die die Natur ausschliesslich für ihr Kälbchen vorgesehen hat. Und das in einem Alter, in dem eigentlich jeder bereits abgestillt sein sollte...
Romina Negretti am 26.04 2019 um 22:06
Diese Werbung ist reiner Hohn und entspricht in keiner Weise der bitteren Realität der Kühe und Käkbchen. Diese Werbungen müssen endlich verboten werden!
sw am 26.04 2019 um 13:18
Eine Schande! Tiere ausnützen und Menschen für dumm verkaufen.
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Analyse: Lovely kann nicht alles meistern
Lovely geht auf die grüne Wiese. Endlich haben sich auch die Schweizer Milchproduzenten (SMP) dazu durchgerungen, aus der tanzenden und fussballspielenden Werbekuh eine richtige Kuh zu machen.  
Artikel lesen
Eine Kuh, die auf der Weide steht, gemäss SMP täglich 100 kg Gras und Heu frisst, wiederkäut, sich wohlfühlt und muht. Das jüngste und neuste Konzept ist nicht nur die Antwort auf die langsam nagenden Marktanteilsverluste. Es ist auch die lang ersehnte Antwort auf die Konsumtrends, die mehr Gewicht auf Nachhaltigkeit und Produkteherkunft legen. Das Konzept und die Idee sind sympathisch, ...
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