Agrarpolitik
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Wie der Bundesrat entscheidet, ist komplex – und beeinflussbar
Die sieben Bundesräte der Schweiz diskutieren zwar in ihrem Bundesratszimmer hinter verschlossenen Türen. Dem geht aber ein langer Prozess voraus, an dem über 100 Personen beteiligt sind. Dritte und die öffentliche Meinung haben ebenfalls einen Einfluss.«Standortangepasst» – ein Begriff ohne Inhalt
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat keine Antwort darauf, wieviel importiertes Futter eine standortangepasste Tierhaltung verträgt. Beim Protein für Schweine und Geflügel kommen bereits heute drei von vier Tonnen aus dem Ausland – Tendenz steigend.Schnellere Zulassung: Die Parlamentarische Initiative Bregy ist angenommen – was heisst das für den Pflanzenschutz in der Schweiz?
Der Walliser Nationalrat Philipp Matthias Bregy will «modernen Pflanzenschutz in der Schweiz ermöglichen». Sein Vorstoss hat es durchs Parlament geschafft – inklusive des Begriffs «Produkte» statt nur «Wirkstoffe», deren Zulassung automatisch übernommen werden soll.Laufstall soll Landschaftsbild stören – im Villenviertel wird weitergebaut
Familie Zimmermann hat ihr Stallbauprojekt schon viermal angepasst, die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission sprach sich aber auch gegen diese Variante aus.Konsequenzen der AP30+: Direktzahlungen nur noch für Betriebe mit mindestens 0,5 SAK?
Im Herbst 2026 entscheidet der Bundesrat, ob die Mindesteintrittsschwelle für die Erlangung von Direktzahlungen angehoben wird. Über 2100 Betriebe wären davon betroffen. Die neue SAK-Regelung tritt frühestens 2030 in Kraft.LesenAita Zanetti will Regierungsrätin werden: «Die Rolle als Brückenbauerin ist meine Stärke»
Aita Zanetti ist seit 2018 im Grossen Rat des Kantons Graubünden. Nun will die 55-jährige Bäuerin am 14. Juni Regierungsrätin werden. Aita Zanetti fordert mehr Handlungsspielraum beim Wolfsmanagement, weniger administrative Hürden und eine Agrarpolitik, die auch im Berggebiet eine produzierende Landwirtschaft ermöglicht.LesenZulassung und Gewässerschutz: Entscheidende Detailfragen beschäftigen das Parlament
Soll die Schweiz EU-Entscheide sowohl über Wirkstoffe als auch Produkte übernehmen und Notfallzulassungen ebenfalls? Wann sind Gewässer wiederholt und verbreitet verunreinigt? Und wie viel «raus» braucht RAUS? Damit müssen sich die Räte in der Sommersession 2026 befassen.Weniger Zivis für BFF und Alpen – und trotzdem keine Stärkung der Armee?
Der Zivildienst soll eine Ausnahme bleiben, sagen die Befürworter der Gesetzesänderung. Die Gegner fürchten den Wegfall helfender Hände in Landwirtschaft und Naturschutz. Die Armee werde dadurch auch nicht gestärkt.Meistgelesen
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